Sonntag, 4. September 2016

Auf Nordland-Kaperfahrt unterwegs in Skandinavien - Teil 6

23.8.2016 - Trollstigen - Dragsvik


Da unten isser, der Geirangerfjord!
Nach dem Schauer in der Nacht hat es auch morgens etwas getröpfelt, aber als ich aufstand, war es wieder trocken.

Der offizielle Checkout für den Campingplatz ist 12 Uhr, aber da werde ich schon längst im wahrsten Sinne des Wortes über alle Berge sein!

Der Plan für heute sah vor, dass ich vom Geirangerfjord aus möglichst weit nach Süden fahren wollte, dabei wollte ich auch durch den "Monstertunnel" mit den Raststätten fahren, um mal unter der Erde Kaffee zu trinken. So langsam geht mir leider die Zeit aus und es gibt noch so viel zu sehen, also muss ich irgendwo Prioritäten setzen.

huch!
Von den Trollstigen zum Geirangerfjord ist es nicht sonderlich weit. Bei der Fährüberfahrt von Valldal nach Eidsdal habe ich wieder einen italienischen GS-Fahrer mit an Bord, der aber die Nase nicht so hoch trägt. Wir fahren von der Fähre herunter und ich fahre erstmal hinter ihm her. Irgendwann geht mir das Getrödele mit unter 80 km/h auf die Nerven und ich gebe Conchita die Sporen, bis zu einem Parkplatz, von dem aus man den Fjord von oben schon ein bisschen sehen kann.

Geiranger von oben...
Hier halten wir beide, allerdings macht der GS-Fahrer jetzt doch ein langes Gesicht. Von einer Frau mit einer alten Twin überholt zu werden, kratzt wohl an der männlichen Ehre. Aber gut, nicht mein Problem.

Ich gehe vor und mache Fotos, nur um Sekunden später im Nebel zu stehen. Da aber klar ist, dass der gleich wieder weg sein muss, sitze ich ein bisschen auf der Leitplanke und knabbere Schokokekse. BIXIT, die norwegische Version der "Hobbits" bzw. britischen Hobnobs ist nicht minder lecker und klebt nicht minder in den Zähnen. Da kann man sich schon ein bisschen Zeit vertreiben, bis der Nebel weg ist.

... und von unten
Rasch löst sich der Nebel auf, aber eine gefühlte Invasion von Autos und Wohnmobilen fährt auf den Parkplatz und ich ergreife die Flucht. Ich denke mir "hm, soooo beeindruckend sieht das aber jetzt doch nicht aus...", bis ich um eine Ecke biege, an der der Bär steppt.

Aha, HIER ist der berühmte Ausblick! Ich muss ein bisschen suchen, bis ich Conchita abstellen kann, und dann fasse ich mich kurz mit der Knipserei, denn hier ist echt der Teufel los und die Parkplätze sind sehr dünn gesät.

Als ich mich umdrehe, kniet jemand vor Conchita und macht Fotos von ihr. Ich muss sehr grinsen.
Ein kleines Boot auf dem Geirangerfjord
Da hat wohl jemand eine besondere Beziehung zur Africa Twin.

Ich gehe über die Straße und sage "You seem to like my bike!" Darauf meint der Fotograf auf Deutsch mit schweizerischem Akzent "Das ist ja auch ein schönes Bike! Ich wollte ein paar Stimmungsbilder mit dem Wasserfall hinten dran machen." Er dreht sich um und wir lachen beide. "Ja, Freiburg, da sind ja gar nicht so weit auseinander!"

Wir unterhalten uns eine Weile über Motorradreisen, den Vollmond über den Lofoten und dann muss ich Platz machen, wenn Conchita nicht zum dritten Mal in diesem Jahr umgefahren werden soll. Ich fahre um die Kurve und nun geht es eine tolle Strecke den Berg runter nach Geiranger.

Hier steppt ebenfalls der Bär und da ich mir erst nicht sicher bin, wo ich weiter muss, lande ich im
Hafen. Ein Blick auf meine Karte zeigt mir aber, dass ich durch Geiranger durch muss und dann weiter. Ich quäle mich durch den Ort und zwischen lauter blinden und verrückt gewordenen Menschen, die lemmingartig über die Straße rennen, Autofahrer, die einfach halten, ohne zu blinken.

Letztere bringen mich in eine brenzlige Situation, denn als ich an ihnen vorbeiziehen will, kommt auf einmal Gegenverkehr, der aber sehr gut reagiert und ich entschuldige mich nach allen Regeln der Kunst. Die Plötzlichbremser würde ich am liebsten verkloppen, denn die halten am nächsten Aussichtspunkt nämlich wieder so bekloppt an. Hier ist es zu allem Überfluss auch noch rutschig auf der Straße, so dass ich beim Aufsteigen und losfahren sehr vorsichtig bin. Dann kriecht noch ein stinkender Bus vor mir her und ich nutze die nächste Gelegenheit, an dem vorbeizuziehen.

uff, was für ein Stress!
Jostedalsbreen

Bald habe ich das alles hinter mir gelassen, und als ich aus einem Tunnel komme, sieht es auf einmal wie der Schweiz aus. Ich halte auf einem Parkplatz, um eine Pause zu machen und eine Kuh sieht mich mißtrauisch von weitem an. Sie beobachtet mich die ganze Zeit, während ich meine Karte studiere und etwas esse. Erst, als ein Auto auf den Parkplatz fährt und die Menschen sich der Kuh nähern, tritt diese den würdevollen Rückzug an.

Die Landschaft sieht hier sehr "alpin" aus, auch wenn die Berge nicht so wahnsinnig hoch sind. Am Jostedalsbreen halte ich nochmal an und mache viele Fotos. Der Jostedalsbreen ist der größte Festlandgletscher Europas. Das Besuchszentrum am Jostedalsbreen hat noch einige Informationstafeln außen und ich lese mir ein paar Sachen durch, unter anderem zur Wikingerkultur. Es ist schon sehr schön hier und ich würde gerne länger verweilen, aber die Zeit rennt.

Heute habe ich meinen Platz auf der Fähre für Donnerstag gebucht, also morgen nochmal ranklotzen und dann heißt es "Ha det, Norge!" für dieses Jahr. So fahre ich rasch weiter und irgendwo biege ich wohl mal falsch ab, das ist nicht die Straße, die zum großen Tunnel führt. Ich studiere die Karte und beschließe, eine kleine Verbindungsstraße zu nehmen. Es ist inzwischen schon früher Abend und ich bin lange nicht so weit südlich, wie ich gerne wäre. Es hilft alles nichts, weiterfahren heißt die Devise.

Statt dem langen Tunnel bekomme ich aber etwas mindestens genauso tolles an diesem Abend.

Die kleine Verbindungsstraße erweist sich als landschaftliches Highlight und ich fahre auf einer
wirklich winzigen, teilweise einspurigen Straße an einem Seeufer entlang. Das Licht ist wunderschön und nur zu gerne würde ich hier irgendwo zelten, aber... Nach einer Weile lande ich auf einer größeren Straße, die sich als eine der vielen "Turistvegen" herausstellt. Im goldenen Abendlicht fahre ich über ein Fjell und überlege mir, ob ich heute nicht doch mal wild zelten möchte. Als ich an einem Parkplatz kurz halte, fallen sofort diverse Mücken über mich her. Damit ist die Frage beantwortet! Ich fahre weiter!

Als ich ans Ende des Fjells komme, erwartet mich ein weiteres Highlight. Eine richtig geile Straße (Fv 13) schraubt sich in Kurven und Kehren den Berg runter und das Schönste ist: Kein Wohnmobil, kein Mensch weit und breit, ich habe alles für mich allein!

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht lande ich unten und sage zu Conchita "Da hast Du aber einen
schönen Umweg für uns rausgesucht!" Allerdings sollte ich jetzt auch mal gucken, wo ich mein Nachtlager aufschlage. Die Karte nennt als letzten Ort vor der nächsten Fähre Dragsvik. Ich überlege noch, ob ich heute oder morgen übersetze, beschließe dann aber, es für heute gut sein zu lassen.

In Dragsvik ist dann auch ein Campingplatz direkt neben dem Fährhafen. Ich checke ein, schlage mein Nachtlager auf und merke jetzt, wie fertig ich bin. Das war doch richtig, hier heute Schluss zu machen. Ich dusche, esse noch etwas, aber selbst zum fotografieren und Tagebuch schreiben bin ich zu ko. Es geht bald ins Zelt und mit Blick auf morgen sollte besser nichts schiefgehen.

24.8.2016 - Dragsvik - Kristiansand

Viel zu schnell ist mein letzter Tag in Norwegen da. Als ich morgens aufwache, hat es geregnet und es sieht nach einem trüben Tag aus. Es ist, als ob das Land mir den Abschied leicht machen will. Ich habe schon fast vergessen wie es ist, im Regen zu fahren. Ausgerechnet heute, wo ich so eine lange Strecke vor mir habe... aber gut, es ist immerhin nicht kalt.

Ich habe rasch abgebaut und aufgepackt, vorher aber noch geschaut, ob so früh überhaupt schon Fähren fahren und sich die Hektik überhaupt lohnt. Als ich zum Anleger fahre, stehen bereits zwei andere deutsche Motorradfahrer in der Schlange. Ich fahre langsam von hinten heran und als ich Conchita ausmache, sagt der eine "Ah, eine Africa Twin! Schönstes Moped der Welt!" Ich lache und sage "Finde ich auch!" Wir quatschen ein bisschen, bis die Fähre kommt und fahren dann zu dritt an Bord und stellen die Motorräder vorne ab.

Als ich gerade abgestellt habe, kommt Herr Fährmann und sagt "You have to turn your bike. This  side is Hella, the other is Vagsnes."

hm, tolle Wurst. Hätte er mal gleich sagen können, dann hätte man das Moped gleich anders hingestellt. Ich gebe den Jungs Bescheid und sie wenden schon mal. Da ich etwas doof stehe, muss ich rangieren. Naja... und ihr könnt es Euch schon denken. Das Deck ist Riffelblech, es ist nass, ich rutsche aus und schon liege ich da. Die beiden anderen Motorradfahrer und ich stellen Conchita wieder auf die Beine und ich fahre nach hinten durch. Als ich zurückkomme, um mich für die Hilfe zu bedanken sage ich "Ich schmeiße sie in jedem Urlaub einmal hin, hatte eigentlich gehofft, dass es diesmal nicht passiert... naja..."

In Vagsnes fahren wir von der Fähre und ich bin den Jungs rasch weggefahren. An einem Fjell halte ich, um Fotos zu machen, denn selbst bei nicht so tollem Wetter sieht es hier klasse aus. An meinem Haltepunkt wird wohl gerade irgendein Film gedreht, und als ich losfahren möchte, sehe ich im Rückspiegel jemand hektisch angerannt kommt. Er sagt mir, sie würden einen Film drehen und ich sollte warten, bis das Auto, das gerade aus dem Tunnel kam vorbei ist, dann könnte ich auch fahren. Na, kein Problem! Jetzt hatte ich schon fast gehofft, dass er mich noch um einen Start mit quietschenden Reifen und Wheelie bittet...

Nach dem Tunnel wird es deutlich ungemütlicher, so dass ich mich jetzt in meine Regenklamotten packe. Da fahre auch die beiden Jungs von der Fähre an mir vorbei und hupen. Ich fahre weiter über das Fjell und das Wetter wird langsam echt ekelig, es ist sehr windig und regnet immer mal mehr und mal weniger. So fällt es mir wenigstens nicht so schwer, auf weitere Fotostopps zu verzichten, denn vor mir liegen über 500 km. Die beiden anderen Motorradfahrer hatten schon große Augen gemacht, als ich sagte, dass ich bis Kristiansand kommen muss.

tja, der Tag bietet als Highlight noch den Låtefossen, der nach eine Kaffeepause aus dem Nichts auftaucht. In besagter Pause atme ich eine Packung "Kokosboller" ein, die sich nach dem Öffnen als eine Art Schaumküsse mit Kokosmantel aber ohne Waffel herausstellen. Sie sind echt lecker, aber 6 Stück.. egal! Da ich sie nicht transportieren kann, esse ich sie einfach auf! Ja, mein armer Körper macht auf so einer Tour schon etwas mit. Daheim gibt's nicht so viel Süßes und kein Tütenfutter, aber einmal im Jahr muss er das eben verkraften. Und, nein, ich habe kein Gramm zugenommen auf dieser Tour, im Gegenteil. Das erstaunt mich eigentlich immer sehr, denn ich nehme auf jeder Tour ab und einige andere, die ich getroffen haben, haben ähnliches berichtet.

Am Hardangerfjord nach einer großartigen Tunneldurchfahrt inklusive Kreisverkehr und einer noch
schöneren Fahrt über die Brücke über den Fjord, treffe ich die beiden anderen wieder. Ich halte und bekomme prompt einen Kaffee angeboten. Danach fahren wir zusammen weiter, aber kurz hinter Lofthus ist erstmal Schluss mit fahren. Ein netter Mann sagt uns, dass die Straße noch 1 Stunde und 10 Minuten dicht ist und wir in Lofthus was essen können, oder hier warten. Wir wenden. In Lofthus fahren die beiden anderen zur Fähre, die eine Alternative wäre, aber auch hier müsste man ewig warten. Ich verabschiede mich von den beiden, tanke und fahre zurück. Leider hat das Café, das ich gesehen habe, geschlossen und so wühle ich in meinen Vorräten, mache ein Foto und fahre dann zurück zur Baustelle. Der nette Mann sagt mir, dass ich bis ganz vorne zur Sperre fahren soll und dort warten. Nach ungefähr 20 Minuten darf ich schon mal fahren, während die Autofahrer noch warten müssen. Hat halt durchaus Vorteile, nur zwei Räder zu haben! Die Baustelle ist recht groß, aber ich fahre problemlos weiter.

Der restliche Tag ist dann wirklich nur fahren, fahren und nochmal fahren. Bei Røldal fahre ich in einen Tunnel und erstmal um eine Kurve... und noch eine... und noch eine... Moment, das geht hier in einer Schnecke runter, lustig. Also die Tunnels in Norwegen sind wirklich immer für eine Überraschung gut. Irgendwann wird es trockener, ich halte und schlage mich ins Gebüsch. Da haben es die Männer schon einfacher, vor allem mit drei Hosen übereinander kein Spaß!

Hardanger-Fjord
Gegen frühen Abend taucht dann endlich auch Kristiansand auf. Das Schild für die Fähren entdecke ich sofort, habe im Netz und auf der Karte auch zwei Campingplätze gesehen. Ich hatte überlegt, heute eine Hütte zu nehmen, um mir das packen zu sparen, aber als ich auf dem Camping Roligheden ankomme, gibt es dort keine Hütten. Ich stelle mein Zelt auf, ohne lange nach einem schönen Platz zu suchen, denn a) bin ich fertig und b) gibt es keine schönen Plätze. Von allen Campings, auf denen ich in Norwegen war, ist dies der scheußlichste. Alles ist leicht abgeranzt und teilweise auch schmuddelig bis sehr schmuddelig. Hier kommt man wirklich nur her, wenn man morgen auf die Fähre muss.

Immerhin ist die Lage schön, die Sonne ist wieder rausgekommen und es ist warm. Geduscht schlurfe ich aus dem Camping raus ans Meer, setze mich auf eine Bank, esse etwas und dann gehe ich schon bald schlafen, morgen um 5.30 geht der Wecker, um 7.30 muss ich einchecken. Viel Zeit zum traurig sein bleibt heute nicht, ich bin einfach nur müde.

25.8./26.8.2016 - Kristiansand - Freiburg

Låtefossen
Am nächsten Morgen bin ich schon vor 5 Uhr wach, die Nachbarn auch und ich beschließe, alles einzupacken, frühstücke kurz und um kurz nach 6 bin ich bereits vom Platz runter und auf den Weg zur Fähre. Ich verfahre mich erst etwas, aber dann finde ich die Hauptstraße und bin schnell am Terminal gelandet. Vor mir stehen schon einige Wohnmobile und auch andere Motorradfahrer. Da irgendwelche Schlangen grünes Licht haben, fahre ich kurz vor, aber das sind die Leute, die auf die Colorline-Fähre wollen, ich bin bei Fjordline.

Bald gesellt sich noch ein anderer deutscher Motorradfahrer zu uns und wir können auch schon einchecken, bekommen eine Reihe zugewiesen und jetzt heißt es warten! Ich komme mit Daniel aus Dresden rasch ins Gespräch und wir tauschen uns über unsere Urlaubserfahrungen aus. So verfliegt die Zeit bis zum eigentlich Checkin und bald fahren wir an Deck. Verzurren müssen wir selbst und auf einmal kommen außer uns noch gefühlte andere 100 Motorräder dazu. Allgemeine Hektik bricht aus, wir verzurren und irgendwann sind wir fertig und gehen nach oben. Daniel hätte gerne Kaffee und Frühstück, mir geht es nicht anders, aber die Dame, die vor dem Aufgang zum Frühstücksbuffet steht, weist uns drauf hin, dass wir nur die Holzklasse gebucht haben und Frühstück Aufpreis kostet. Och nö. Kaffee gibt es dann aber auch so, und ich Daniel und ich sind im Handumdrehen in ein intensives Gespräch vertieft.

Irgendwann schaut er mal nach draußen an Deck und meint, ich sollte auch mal gucken. Wow, die
Fähre macht aber Dampf! Außerdem ist es draußen ziemlich warm. Nach 2,5 Stunden kommen wir in Hirtshals an und müssen unter Deck, die Motorräder abzurren und rausfahren. Da wir recht weit hinten stehen, ist das wenig hektisch. Ich quatsche noch einen anderen Twinfahrer an und dann ist es auch schon so weit, wir sind draußen. Daniel und ich halten an einem Parkplatz, ziehen überflüssige Schichten aus und essen noch ein paar Kekse. Ein anderer Twinfahrer fragt mich nach Conchitas Kilometerstand und dann verabschieden Daniel und ich uns.

Der restliche Tag vergeht mit dänischen Autobahnen (langweilig!!!). Gegen Abend fahre ich vor
Hamburg von der Autobahn ab und suche nach entweder einem Camping, oder einem Zimmer. Beides ist irgendwie nicht so leicht zu finden. Irgendwann sehe ich aber ein Schild mit Zimmern und halte an. Als ich klingele, öffnet mir eine ältere Dame die Tür und sieht mich von oben bis unten an. Ich bin dreckig und verschwitzt und am Ende meiner Kräfte. Ich frage, ob sie ein Zimmer frei hat für eine Nacht. Sie ist total nett, sagt ja und zeigt mir, wo ich Conchita abstellen kann. Dann meint sie, dass sie leider nichts für mich zu essen hätte und es gäbe auch kein Frühstück. Das ist mir alles gleich, denn ich will gerade nur noch von der Straße und schlafen!

Als ich alles ins Zimmer getragen habe, sagt sie mir, dass sie doch Frühstück machen würde. Ich bedanke mich, dusche und falle um 1/2 8 ins Bett und schlafe wie ein Stein bis zum nächsten Morgen.

Am nächsten Morgen erwartet mich ein grandioses Frühstück mit Brötchen, Brot, Ei und einer
Das Meer bei Kristiansand am Abend
riesigen Kanne Kaffee. Ich komme mit der netten Damen ins Gespräch und sie erzählt mir, dass sie selbst Motorrad gefahren ist und sehr gut verstehen kann, wie man sich nach so einem Tag fühlen würde. Ich soll mir noch Brote für unterwegs machen! Das mache ich auch und schenke ihr zum Dank mein letztes Päckchen Läkerol-Lakritze. Als ich alles gepackt habe, verabschieden wir uns herzlich und den restlichen Tag verbringe ich auf der Autobahn bei gefühlten 40 Grad...

Am Abend lande ich vor 19 Uhr in Freiburg und freue mich jetzt auf meine Dusche und mein Bett...

Ja, das war mein Urlaub 2016. Es war wunderschön, anstrengend, beeindruckend, berührend... und ich möchte keine Sekunde missen!

Ha det, Norge, bis bald!

Kommentare:

  1. ... lb "DU rockst die Strassen der WELT" Gruß dazustell ->♥ !!!

    *aufDeinezukünftigabenteuerlichenBIKEreiseberichtegibbelndsichFREUt*

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