Dienstag, 16. September 2014

Von Freiburg nach Campan - des Urlaubs zweiter Teil

Gefahrene Kilometer: irgendwas in Richtung 5000.
Pannen: keine
Ausrutscher: Zwei, einmal auf nassem Gras in Gavarnie und einmal beim wenden auf der Straße
Resultat: Verbogener Kupplungshebel und leicht verbogener linke hintere Blinkerhalterung
Strafzettel: Bis jetzt einer wegen zu schnellen Fahrens (mein zweiter in 3 Jahren!) - 5 km/h für schlappe 45 € (hust)

28.8.2014 - Freiburg Palinges

 

Plan d'Eau - Palinges
Nach meinem etwas mißlungenen Urlaubsstart und einem Ruhetag in Freiburg ging es am 28.8. wieder auf die Piste.

Da es schnell gehen sollte, bewegte ich mich an diesem Tag hauptsächlich auf den Nationalstraßen. 500 km waren es an diesem Tag, ich wollte ja rasch dort wieder anknüpfen, wo ich zu Beginn der Woche umgekehrt war.

Wie es sich in den nächsten Wochen bewähren würde, bog ich gegen Abend "frei Schnauze" auf eine der kleineren Landstraßen ab und machte mich auf die Suche nach einem Campingplatz. An diesem Abend landete ich in Palinges, einem kleinen Dorf mitten im Nichts.

Richtig viel zu sehen gab es dort nicht: Ein paar Häuser, einen See, Kühe und eine schöne Abendstimmung.

Am See standen abwechselnd Schilder, dass das Angeln verboten sei und ein Warnschild, dass wenn man seine Angel hier auswirft, man doch bitte auf die Stromleitungen achten sollte, um nicht statt Fisch fürs Abendessen zu fangen, selbst weichgekocht am Ufer zu enden.

Um die nach einem Tag im Sattel steif gewordenen Gliedmaßen wieder weichzuklopfen, lief ich ins Dorf und eine Runde um den See. Als die Sonne weg war, ging es ziemlich fix in den Schlafsack.

29.08.2014 Palinges - Blesle

 

Im Beaujolais
Der zweite Tag startete etwas feuchtelig und ich sah zu, dass ich wieder einige Kilometer weiter in Richtung Südwesten kam.

Eine richtige Tourplanung hatte ich schon beim ersten Start nach Frankreich am zweiten Tag aufgegeben.

Es macht viel mehr Spaß, einfach aufs Geratewohl in die grobe Richtung zu fahren und nicht sklavisch einer festgelegten Route zu folgen.

Beim Motorradfahren gelten für mich in erster Linie zwei Dinge: "Der Weg ist das Ziel" und "Verfahren gibt's nicht". Auf diese Weise habe ich im späteren Verlauf meiner Reise ziemlich viele schöne Ecken entdeckt und mich von dem Gefühl gelöst, dass alles immer planbar, sicher und routiniert ablaufen müsste.


Zweites Frühstück
Ich habe am Ende jedes Tages immer einen Campingplatz gefunden, hatte immer etwas zu essen und war an einem schönen Ort gelandet. Das Sichtreibenlassen und auch am Morgen nicht zu wissen, wo ich am Abend sein würde, hat für mich einen sehr großen Reiz. Anders möchte ich nicht mehr reisen.

Heute führte mein Weg über kleine, kurvige Straßen durch das Beaujolais an den Rand der Auvergne.
Jetzt weiß ich endlich, wo das Beaujolais ist!

Meine geographischen Kenntnisse erweitern sich durch die Reisen ziemlich.
Blesle - Stadtbefestigung
Das Navigieren nach Karten und/oder Himmelsrichtung hat sich für mich komplett bewährt.

Ab und an habe ich in Orten übernachtet, die ich nicht oder nur mit Mühen auf der Straßenkarte fand.

Am nächsten Morgen habe ich einfach geschaut, wo die Sonne steht und mich dann grob danach gerichtet. So habe ich meist recht rasch die richtigen Straßen gefunden, wenn es denn einmal darum ging, eine bestimmte Route zu finden.

Ich habe zwar schon ab und an über ein Navi nachgedacht, aber irgendwie... brauch ich das doch nicht.

Am Abend dieses Tourtages landete ich in Blesle.

Der Ort liegt in einem recht tief eingeschnittenen Tal an einem kleinen Fluss und ist mit seinen alten Steinhäusern und dem mittelalterlichen Ortskern sehr malerisch.

Blesle - Kirchplatz
Vom Camping war es ein kleiner Spaziergang, der mich rasch in die winkeligen Gassen führte.
Es war ziemlich wenig los.

Auf dem Kirchplatz fand ich noch einen kleinen Supermarkt, der auch Ansichtskarten verkauft.

Ich hatte mir ja vorgenommen, diesmal viele Karten zu verschicken... aber naja... mehr als drei habe ich nicht geschafft. Das liegt unter anderem daran, dass es mir zu mühsam ist, mich noch extra um die Briefmarken zu kümmern. Wenn die der Laden nicht auch mit verkauft, fahre ich die beschriebenen Postkarten (weitere  vier...) dann wieder nach Hause und zwar ohne Briefmarken!

Blesle
In Blesle fiel mir auf, wieviele Häuser zum Verkauf standen, gefühlt das halbe Dorf.

Viele der zu verkaufenden Häuser und auch einige andere sind ziemlich vom Zahn der Zeit benagt.

Ich kann gut verstehen, dass sich so etwas nicht "wie geschnitten Brot" verkaufen lässt.

Darüber hinaus: Im Sommer sind viele dieser Orte malerisch, Touristen kommen etc. Im Winter stelle ich mir das eher trist vor.

Frankreich ist wirklich groß und größere Ortschaften nicht immer und überall in Steinwurfweite, Arbeit gibt es in solchen Orten sicherlich auch nur je nach Saison.

Blesle
Ich machte noch einen kurzen Besuch in der wirklich hübschen und alten Kirche St. Pierre (12. Jhd.). Innen mochte ich nicht fotografieren. Ich mag die Geräusche, die der Autofokus meiner Kamera macht in solchen Räumen nicht. Zwar war ich allein dort, aber trotzdem. Ich möchte die Ruhe nicht stören.

Um den Abend noch etwas zu genießen, setzte ich mich am Flussufer auf eine Bank, schrieb die besagten drei Postkarten und ließ alles auf mich wirken.

Wie schnell man sich "weit weg" fühlen kann!

30.8.2014 Blesle - Château de La Comté, Carlucet

 

Auf dem Weg zum Pas de Peyrols
Der heutige Tag hatte sehr viele Highlights zu bieten. Neben herrlichstem Sonnenschein und angenehmen
Temperaturen lockten mich die Monts du Cantal.

Schon gleich zu Beginn dieser Route erwartet einen ein großartiges Panorama.

Die Berge werden höher, die Landschaft alpiner, zugleich ist es aber auch sehr grün. Und: Unglaublich viele Rennradfahrer bewegen sich auf der Straße, allein, in Gruppen, zu zweit...

Am Straßenrand mahnen Schilder zur Rücksichtnahme auf nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer.

Monts du Cantal
Hier, im zweithöchsten Gebirgsstock der Auvergne befindet sich der Pas de Peyrols auf 1586 m. Die kleine, enge Straße lädt zum trödeln, stoppen und Fotos machen ein.

Ab und an hielt ich einfach rechts, was mir teilweise irritierte Blicke der Radfahrer eintrug, die sich mit Muskelkraft die Strecke hochquälten. Ein Teil der Tour der France verläuft über diese Strecke, das erklärt die vielen Rennradfahrer, die sich hier bewegen.

Vor vielen vielen Jahren bin ich selbst mit Fahrrad und Gepäck gereist, habe ich mich die Steigungen hochgekämpft, Tagesetappen je nach Gelände zwischen
Blick aus dem Sattel
100 und 120 km. Ehrlich gesagt vermisse ich das überhaupt nicht!

Es war oft eine große Schinderei und wenn man in der Dämmerung noch keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden hatte und sich weitere 10 oder mehr Kilometer die Straße entlangschleppen musste, war das einfach nur mühsam.

Auf Korsika haben wir damals einmal keinen Schlafplatz gefunden und haben dann ohne Campingausrüstung auf der Strandmatte draußen geschlafen... Das Fahrrad benutze ich jetzt nur noch in der Stadt.

Monts du Cantal
Auf dem Weg zur Passhöhe machte ich noch einen kurzen Abstecher auf einen tiefergelegenen Pass, um den Rundumblick zu genießen und... das äußerst lästige Pippi-Problem zu lösen.

Eingepackt in mehrere Lagen Funktionskleidung, die kunstvoll miteinander verzippt sind, schwitzt frau nicht nur gelegentlich, sondern sie braucht ein geschütztes Örtchen, um sich aus den ganzen Lagen zu befreien und das zuvor hineingeschüttete Wasser wieder loszuwerden.

Leider sprang gerade in diesem Moment eine Horde Kinder herum, die auch immer ausgerechnet dorthin rannten, wohin ich gerade verschwinden wollte. Ich glaube, der Urlaub war ein hervorragendes Beckenbodentraining, ohne das jetzt näher auszuführen. Männer haben da doch einen kleinen Vorteil...

Vom Pas de Peyrol aus führte mein Weg über Aurillac und Figeac weiter in die Dordogne.

Französische Prärie
Irgendwann gegen 17 Uhr fuhr ich von der großen Straße ab und mal wieder aufs Geratewohl in Richtung nächster Campingplatz.

Über eine winzige Straße kam ich in Richtung Carlucet und folgte den Schildern "Country Club Chateau de Lacomté".

Das klingt ja gediegen, dachte ich mir.

Die Straße wurde immer kleiner und obskurer, an einer Abzweigung fand ich dann ein weiteres Schild, das mir zeigte, dass ich mich immer noch auf dem rechten Weg befand.

Inzwischen waren weit und breit nur noch Eichenwälder, Schafe und Wiesen zu sehen. Und irgendwann stand ich dann tatsächlich vor einem gtroßen Tor mit dem Hinweis, dass dies ein 18+-Camping sei.

Es ging eine kleine Auffahrt hoch und schon stand ich vor dem Chateau. Ein Mann im Pool beobachtete interessiert, wie ich abstieg. Als ich den Helm abnahm, blieb er wie festgeklebt im Pool sitzen und starrte ganz unverholen in meine Richtung.

Am Empfang war eine nette Dame, deren Akzent ich rasch anhörte, dass sie aus England stammen musste.

Als unsere radebrechende Unterhaltung zu Englisch wechselte war sie richtig erleichtert. Sie fand mein Vorhaben, allein mit Motorrad und Zelt zu reisen sehr mutig. Überhaupt bin ich auf dieser Reise oft angesprochen wurden und Männlein wie Weiblein zollten mir großen Respekt. Conchita war meistens noch ein ganz besonderer Publikumsmagnet. Doch dazu später.

Mir wurden mein Platz und die Sanitäranlagen gezeigt. Das Zelt war fix aufgebaut und nach einer
erfrischenden Dusche machte ich mich daran, die Gegend zu erkunden.

Viel zu erkunden gab es nicht wirklich.

Um mich herum waren endlose Eichenwälder, eine Herde Schafe graste schweigend. Als ich mich näherte, begann ein Schaf zu blöken und reihum blökten die anderen dann auch: "Määähnsch!" "Joooo, Määäähnsch!" "Määännnschhh!" "Jooo, Määääänsch!" Bei dieser Vorstellung musste ich schon sehr lachen, zumal sich das Schauspiel auf meinem Rückweg genauso wiederholte.

Als es langsam dunkel wurde, setzte ich mich auf einen Baumstamm und schaute dem Sonnenuntergang zu. Die ersten Käuzchen schrieen, die Sterne kamen heraus und allmählich wurde es kühl.

Zeit, ins Zelt zu kriechen.

31.8.2014 Carlucet - Auch

 

Als ich am Morgen aufwachte, waren die Wiesen feucht vom Tau alles in ein wundervolles goldenes Licht
getaucht.

Außer mir war noch niemand wach und ich überbrückte die Zeit bis zum Croissant abholen mit fotografieren. Die Stille an diesem Ort hat mir sehr gut gefallen.

Ich merke immer wieder, wie sehr ich in der Natur und Stille selbst zur Ruhe komme. Wie alles von mir abfällt, der Kopf völlig frei ist und ich nur im Moment lebe.

Heute sollte wirklich nur der Weg das Ziel sein. Nach dem Frühstück und Zeltabbau machte ich mich auf den Weg in Richtung Auch. Ganz bewusst wählte ich nur kleine und kleinste Straßen und war so viel allein auf weiter Flur.

Es ist unglaublich entspannend, wenn man sich nicht auf irgendwelchen Verkehr konzentrieren muss, sondern einfach im angehmen Trödeltempo durch die Landschaft fährt.

Lauzerte
Um mich herum waren viele Sonnenblumenfelder, die um diese Zeit bereits ihre samenschweren abgeblühten
Köpfe hängen ließen. Ihr harzig-herber Duft hat mich fast den ganzen Tag begleitet. Die Landschaft war nun wieder eher hügelig bis flach geworden, es war sonnig und ziemlich windig.

Meinen Mittagspausenstopp machte ich auf dem Jakobsweg in Lauzerte.

Als ich ankam, war das Städchen wie ausgestorben, die Sonne knallte vom blauen Himmel und es war ziemlich warm.

Lauzerte
Ich machte es mir erst einmal auf einer Bank bequem, packte stilecht Baguette und Käse nebst dem von mir
heißgeliebten Mousse au Marrons und eine Banane aus und stärkte mich.

Nebenbei dachte ich darüber nach, ob so eine Wanderung auf dem Jakobsweg auch etwas für mich wäre. Ich bin noch nicht recht zu einer Antwort gelangt. Vermutlich würde ich mich im Zweifelsfall doch lieber fürs Motorrad entscheiden.

Ich drehte eine kleine Runde durch den Ort und beschloss, Conchita bald wieder die Sporen zu geben. Noch war nicht die Zeit gekommen, länger zu verweilen oder einen Schlafplatz zu suchen. So langsam kamen die Pyrenäen näher und die Vorfreude auf die Berge trieb mich weiter.

Lauzerte
Gegen Abend fand ich dann einen kleinen Camping a la Ferme in der Nähe von Auch. Hier wurde mir fix ein Platz gezeigt und ich konnte mich häuslich niederlassen.

Hier war es leider nicht ganz so idyllisch, von einer nahen größeren Straße wehten immer wieder die einen oder anderen Geräusch herüber.

Der Platz selbst war jedoch schön schattig und es war wenig los. Am Abend hätte ich gerne eine Flasche Rotwein mit meinem Mitfahrer geteilt, der weilte jedoch aus familiären Gründen immer noch im kalten, verregneten Deutschland und musste seine Flasche alleine leeren.

Beim zelten bekommt das Leben einen ganz anderen Rythmus.

Wenn es dunkel wurde, kroch ich meist ins Zelt. Manchmal habe ich noch etwas gelesen oder mich mit "zuhause" unterhalten. Oft habe ich schon vor 22 Uhr tief und fest geschlafen und bin am nächsten Morgen bei den ersten Sonnenstrahlen aufgewacht.

Lauzerte
Nach der meist unruhigen ersten Nacht gewöhnt sich mein Körper schnell an das Schlafen auf der Isomatte.

Zugegebenermaßen habe ich sogar zwei Isomatten dabei: Eine selbstaufblasende Matte von Exped und die Z-Rest von Thermarest.

Die habe ich dann noch unter die Expedmatte geschoben, dann schläft es sich wirklich wunderbar! Ansonsten dient die faltbare Z-Rest auch mal als Sofa oder Kissen, wenn ich vor dem Zelt essen oder lesen möchte.

1.9.2014 - Auch - Campan

So allmählich komme ich meinem Ziel näher. Heute soll es in die Gegend von Gavarnie gehen. Ich möchte mir den Cirque de Gavarnie und den Cirque de Tromouse ansehen und zur Abwechslung mal ein paar Tage an einem Ort bleiben.

Nach meiner täglichen Aufpackroutine geht es fix weiter in Richtung  Berge.  Bei meinem zweiten Frühstück irgendwo zwischen Auch und Tarbes kann ich sie dann das erste Mal sehen: Die Pyrenäen!

Endlich angekommen!
Jetzt drehe ich doch mehr am Gas. Im nächsten Ort hebe ich schnell noch Bargeld ab und fahre weiter. Der Entschluss, den Col du Tourmalet ohne das Gepäck hochzufahren fällt rasch.

Nicht, dass das beim fahren großartig stört, beim auf- und absteigen aber schon. Ich bin inzwischen zur Meisterin des Im-Stechschritt-über-das-Moped-springens geworden!

Nur, wenn Conchita gar zu schräg steht, muss ich sie rangieren. Manchmal hilft auch ein untergelegter Stein, um sie etwas gerader zu stellen.

Col du Tourmalet
Ich fahre zu zwei, drei Campingplätzen, überall ist Mittagspause. Ich möchte nicht warten und fahre einfach
weiter. Irgendwo hinter Campan fahre ich auf einen Campingplatz und stelle Conchita ab. Ein älterer Herr meint zu mir, ich könnte mein Zelt einfach irgendwo hinstellen, abends würde jemand kommen und das Geld einsammeln. Gesagt, getan. Zelt steht und ich steige wieder in den Sattel.

Das Wetter ist traumhaft, die Berge locken und ich fahre flott den ersten Teil der Straße durch mehrere Dörfer, bis es anfängt, kurviger zu werden und die Landschaft wieder zum bummeln einlädt.

Col du Tourmalet
Ab und an komme ich in Versuchung, schneller zu fahren, weil es gerade so schön läuft, aber dann tut sich der nächste großartige Ausblick auf und ich werde langsamer. Es ist einfach zu schön, zu beeindruckend, um hier durchzurasen.

Was mich am meisten erstaunt ist, wie warm es überall ist, auch oben! Ich hatte mich bereits auf herbstlich-frische Temperaturen eingestellt, aber den Schlafsack brauche ich nachts nicht schließen, und die Thermoleggins nebst dicken Wollsocken brauche ich auch nicht. Da bin ich von zuhause anderes gewöhnt!

Col du Tourmalet
Auf dem Tourmalet und unterhalb des Cols halte ich an und mache Fotos.

Es ist überwältigend schön hier!
Mir kommen die Tränen, so überwältigt bin ich von der Schönheit, die mich umgibt.

Ich lasse die Landschaft auf mich wirken, sitze eine Weile in der Sonne und sehe Paraglidern zu. Andere Motorradfahrer fahren vorbei, grüßen, ich grüße zurück. Ein Wohnmobil steht in der Sonne, die Besitzer schauen mich mit großen Augen an, als ich in Montur mit umgehängtem Fotoapparat über den Parkplatz stapfe, um mich dann auf einem Hügel ins Gras zu werfen und Fotos zu machen.

DAS ist es!
Für diese Momente lebe ich!
Hier in der Sonne zu sitzen, mitten in dieser grandiosen Landschaft!

Ich empfinde eine tiefe Dankbarkeit für diese Momente,  die es ohne den Führerschein nie gegeben hätte. Endlich kann ich mir meinen Traum vom Reisen und "der großen Freiheit" erfüllen!

Gesättigt von den wunderbaren Eindrücken des Tages und voller Vorfreude auf mein nächstes Etappenziel - den Cirque de Gavarnie - krieche ich in meinen Schlafsack.

Fortsetzung folgt...

















Kommentare:

  1. Den Tourmalet bin ich vor 1000 Jahren (naja, so ca) mit MTB und Campingausrüstung gefahren - Wunderschön!!
    Und auf Gavarnie freu ich mich schon ganz besonders :-)

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    1. Ich war damals immer ohne Campingzeug unterwegs, das hat mir schon gereicht...

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  2. jooooooooooooooooo määäääääääääääänsch---das gefällt mir gut und Du meinst ich sollte mir das halbe Dorf da oben kaufen und wir ziehen dann alle da hin? Hach wat ein schöner Traum

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    1. .. dann wär's sicher im Winter auch nicht trist :-))

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  3. "DAS ist es!
    Für diese Momente lebe ich!
    Hier in der Sonne zu sitzen, mitten in dieser grandiosen Landschaft!"

    *♥YEAHundseufz....soschööön*

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  4. Die Schafe in Frankreich sprechen Deutsch???? *staunt*..
    Wunderbare Momente hast du da eingefangen. Kann die Entspannung und die Freude sehr gut nachempfinden!

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