Dienstag, 1. Mai 2012

Verlängertes Motorradwochenende

Freitag


Bei St. Peter im Schwarzwald
Das Schöne an der Selbständigkeit ist, dass man seine freien Tage weitgehend so legen kann, wie man möchte bzw. wie es die Arbeit erlaubt. Da für Freitag und Samstag schönes Wetter angesagt war und es endlich einmal warm werden sollte, habe ich Donnerstag kurzerhand ein paar Pensionen am Bodensee angeschrieben und meinen Zielort danach gerichtet, wo ich einen Übernachtungsplatz finden würde. Den fand ich zwischen Meersburg und Immenstaad in Hagnau. Ich war letztes Jahr bereits ein paar Mal mit dem Motorrad am Bodensee, zuletzt Ende September.

Engen im Hegau
Gegen Mittag brach ich auf, die grobe Richtung stand fest, nicht aber eine genaue Route. Während ich am Anfang noch jede Tour genau plante, fahre ich jetzt einfach mal in die grobe Richtung los. Ich kann inzwischen recht gut einschätzen, wie lange ich für welche Strecken brauchen werde und auch die Abstände zwischen den Pausen sind - außer bei großer Hitze oder einer sehr stressigen Strecke - deutlich länger geworden. Meine Mittagspause machte ich in Engen im Hegau. Der Hegau ist geprägt von den Vulkankegeln des Hohentwiel, Hohentengen, Hohenstoffeln, Hohenheven und Hohenkrähen.

Engen im Hegau
Hier im Breisgau und in der nördlich gelegenen Ortenau ist die Obstblüte schon seit ca. 2-3 Wochen vorbei. Im Hegau war sie noch in vollem Gange, die Apfelbäume fingen gerade erst zu blühen an, die Kirschen waren am abblühen. Ich fuhr durch eine traumhaft schöne Frühlingslandschaft bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. In Engen habe ich das Futter aus der Jacke gemacht und das langärmelige Shirt ausgezogen. Später, nach der Pause war es ein herrliches Gefühl, den Fahrtwind auf der Haut zu spüren. Motorradfahren ist wirklich ein Vergnügen für alle Sinne! Wenn man von den allseits präsenten Gülletreckern und dem Raps mal abgesehen hat, war auch das olfaktorische Erlebnis sehr angenehm: Fliederduft, Bärlauch, frisch gemähtes Gras, das alles gemischt mit dem Geruch der Maschine, herrlich!

Engen im Hegau

Durch Engen bin ich letztes Jahr ein paar Mal gefahren, ich war sogar im Ort selbst, aber nicht in der Altstadt. Kurz vor Engen hatte ich beschlossen, dass erst die Maschine und dann ich gefüttert werden müssten. Praktischerweise war die Tankstelle auch noch sehr billig, E5 lag bei 1,59 €/Liter, das war schon rekordverdächtig günstig! Ich folgte danach dem Schild "Historische Altstadt", parkte mein Motorrad brav auf einem Parkplatz und lief hoch zur Altstadt. Von unten vom Parkplatz bekam man schon einen guten Eindruck, was einen oben erwarten würde. Engen ist extrem niedlich, putzig, süß... bunt gestrichene Fachwerkhäuser und verwinkelte Gassen.

Engen im Hegau
Von oben hat man einen Blick über den blühenden Hegau, wunderschön! Durch Zufall landete ich in einem Café mit eigener Konfiserie, unglaublichen Kuchenstücken und ausgemachtem Eis. Vielleicht kann ich im Herbst mal was mitnehmen, dieses Mal war es schon viel zu warm, um Schokolade oder Pralinen unbeschadet transportieren zu können. Nach einer ausgiebigen Pause ging es weiter über Pfullendorf und dann über Überlingen am See entlang nach
Hagnau. Pfullendorf steht jetzt auf meiner Liste der Orte, die ich noch ansehen muss. Beim Durchfahren hatte man ein paar Blicke in Richtung Altstadt und die sah sehr vielversprechend aus.

Wallfahrtskirche Birnau
Auf der Höhe der Wallfahrtskirche in Birnau machte ich kurz Halt, um den grandiosen Ausblick auf den See und die schneebedeckten Alpen zu genießen und nach der Uhrzeit zu sehen. Ich wollte zwischen 17 und 18 Uhr ankommen. Der Verkehr am See ließ schon nichts Gutes für den nächsten Tag ahnen. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön, aber es quält sich eben alles dort entlang. Dichter Verkehr ist normal, aber das war schon sehr dichter Verkehr. Vor Hagnau staute es sich ziemlich, den letzte Kilomenter ging es im Stop-and-Go voran. Ich sah auch rasch, warum es sich staute. Die Geschwindigkeit ist auf 30 km/h begrenzt und zudem befindet sich mitten auf der Hauptstraße eine Ampel.

Hafen von Hagnau
Ich kann die Geschwindigkeitsbegrenzungen ("wegen Lärmschutz") nur teilweise nachvollziehen. Hier in den engen Dorfstraßen am Kaiserstuhl oder in manchen Schwarzwaldortschaften macht es Sinn, langsamer zu fahren. Zu oft ist es unübersichtlich, fahren Traktoren plötzlich aus einer Ausfahrt, rennen Kinder oder Tiere auf die Straße, Fahrradfahrer fahren nebeneinander, es gibt enge, unübersichtliche Kurven usw. Aber dort...? Der Stau war meiner Meinung nach hausgemacht.

In Hagnau angekommen, gab es noch ein kurzes Durcheinander wegen meiner Unterkunft. Die eigentliche Pension war überbucht, aber ich kam ein paar Häuser weiter bei einer befreundeten Wirtin unter. Jetzt erstmal raus aus den verschwitzten Klamotten, duschen und danach den Ort erkunden.

Alpenpanorama
Ich habe ziemlich lange Zeit auf der Anlegemole der Fähre und am Strand verbracht.

Der Blick zu den Alpen war einfach grandios und die Abendstimmung am See herrlich. Als Abschluss des Tages gab es in einem Restaurant am See einen Bärlauchpfannkuchen und dazu eine Weinschorle. Danach bin ich noch vor 22 Uhr ins Bett gekippt und habe tief und fest geschlafen.

Samstag

Schloss Achberg
Samstag war ich sehr früh wach und um kurz nach 8 schon beim Frühstück. Der Tag versprach sonnig zu werden. In weiser Voraussicht ließ ich das Futter aus der Kombi, zog aber eine Strumpfhose unter, weil es manchmal doch frisch werden konnte.

In Eriskirch machte ich kurz Halt, um Wasser und ein paar Kleinigkeiten zu essen zu kaufen. Wie gerne hätte ich mich auf dem Parkplatz schon der Strumpfhose entledigt, es war vor 10 Uhr bereits sehr warm und es sollte ein langer Motorradtag werden... Ich bin ein bisschen weiter am Bodensee entlang gefahren, diesmal auf den kleinen Nebenstraßen und wurde mit weiteren großartigen Ausblicken belohnt. Danach ging es auf kleinen Straßen weiter Richtung Tettnang. Unterwegs entdeckte ich noch das verborgene und verträumte Schloss Achberg. Von einem Parkplatz aus geht es ein Stück an einem Bach entlang durch einen schattigen Laubwald und dann ein paar Treppen hoch zum Schloss. Das Schloss selbst habe ich nicht besichtigt, es war mir zuviel Stress mit dem Rucksack und den ganzen Klamotten und außerdem schwitzte ich mittlerweile wie ein Schwein. Aber endlich konnte ich aus der Strumpfhose steigen!

Federseemuseum Bad Buchau
Nach einer Trinkpause auf dem Parkplatz ging es weiter grob in Richtung Heimat. Unterwegs verwarf ich meinen ursprünglichen Plan, später am See entlang über Schaffhausen und Waldshut-Tiengen nach Freiburg zu fahren. Der Verkehr sah einfach gruselig aus, Staus überall und es gibt kaum etwas Schlimmeres, als bei 30 Grad in der prallen Mittagssonne auf dem Motorrad im Stau zu stehen.Von oben warm, von unten warm, von überall warm... schauderhaft! Ich fuhr weiter nach Bad Buchau und besuchte dort das Federseemuseum. In Bad Buchau befindet sich - ähnlich wie in Unteruhldingen - ein rekonstruiertes Steinzeitdorf. Der Federsee ist inzwischen auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Das Museum selbst fand ich nicht so toll. Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen bietet einiges mehr und man kann sich dort einer Führung anschließen und erfährt eine Menge interessanter Hintergrundinformationen. Klar, ich hätte mir einen Audioführer holen können, aber irgendwie hatte ich keine rechte Lust dazu.

Federseemuseum Bad Buchau
Es wurde langsam, aber sicher immer heißer. In Bad Buchau machte ich Halt in einem Eiscafé und bestellte mir einen Eisbecher. Als der serviert wurde, kam eine Überraschung... es war Eierlikör drin, au wei! Das hatte ich gar nicht gelesen, bei "Joghurtbecher" ging ich einfach von einem harmlosen Eisbecher aus. Ich habe ein bisschen mit mir gerungen, denn ich möchte keinen Alkohol trinken, wenn ich Motorrad fahre. Am Ende habe ich dann doch alles ausgelöffelt und geschaut, ob ich irgendwas davon merke. Nach einer Stunde Pause bin ich dann losgefahren, gemerkt habe ich - zum Glück - nichts. Und das nächste Mal lese ich Eiskarten genauer durch. Von Bad Buchau aus fuhr ich Richtung Sigmaringen weiter. Ich musste zwischendurch ein paar weitere Trinkpausen einlegen, denn selbst der Fahrtwind kühlte inzwischen nicht mehr wirklich und unter dem Helm staute sich die Hitze ziemlich. Mit offenem Visier konnte man wegen der Insekten und dem Staub nur bei geringeren Geschwindigkeiten fahren, also hieß die Parole "schwitzen und fahren".

Kloster Beuron
Gegen spätnachmittag war ich schon ein bisschen ko, aber das Obere Donautal (Naturpark Obere Donau) sah auf der Karte dann zu verlockend aus, als dass man es links liegen lassen sollte. Das Ende meiner Tour bescherte mir noch eine Menge Highlights! Die Strecke durch das Obere Donautal war natürlich gut besucht, in beide Richtungen waren Rudel von Motorradfahrern unterwegs. Die Straße schlängelt sich durch das mal enge, mal breite Tal, an Felsen entlang und durch Felsen hindurch. Ich bin einige Male stehengeblieben, um Fotos zu machen. Schnell fahren mag ich auf solchen Strecken auch nicht, denn da möchte ich die Landschaft genießen und mich nicht so stark auf die Strecke konzentrieren müssen.

Oberes Donautal
Bei Kloster Beuron stellte ich das Motorrad ab, sah mir die Historische Holzbrücke an und setzte mich ins Gras. Stiefel aus, Hose hochkrempeln, Jack abschmeißen... am liebsten wäre ich in die Donau gesprungen, sie sah sehr verlockend aus, kühl, erfrischend... Kloster Beuron steht ebenfalls auf der Liste der Orte, die ich noch einmal in Ruhe aufsuchen möchte. Den Jahresbeginn 2012 hatte ich im Kloster St. Trudpert im Münstertal gestartet, vielleicht starte ich 2013 im Kloster Beuron. Auf jeder Tour entdecke ich neue interessante Orte und wunderschöne Landschaften. Ich habe es bis jetzt noch keine Sekunde bereut, den Führerschein gemacht zu haben. Das Motorradfahren ist eine unglaubliche Bereicherung meines Lebens geworden und ich möchte es keine Minute mehr missen.

Nach ungefähr 9 Stunden im Sattel war ich dann doch froh, wieder "festen Boden" unter den Füßen zu haben. Die Katze rauslassen, schnell duschen, kochen und dann ab ins Bett, denn am Sonntag wartete mein drittes Fahrtraining auf mich.

Sonntag

Dieses Jahr habe ich drei Fahrtrainings belegt, ein Basis-, ein Kurven- und ein Aufbautraining. Das Aufbautraining stand nun an. Ich war ein bisschen aufgeregt, ob ich schon mithalten können würde und vor allem der Gedanke an die gemeinsame Ausfahrt am Nachmittag machte mich etwas nervös. Bis jetzt fahre ich immer allein. Wie würde das wohl werden?

Der Trainer begrüßte mich mit den Worten "Na, Doro, du kannst hier schon langsam dein Bett aufstellen." Und ich entdeckte ein weiteres bekanntes Gesicht vom Kurventraining von vor zwei Wochen. Dann fiel mir auf, dass ich die einzige Frau in einem Rudel Männer war *schluck*. In der Vorstellungsrunde zeigte sich schnell, dass meine Bedenken grundlos waren. Es waren einige andere mit wenig Fahrerfahrung dabei, ein Teilnehmer hatte seinen Führerschein sogar noch kürzer als ich. Es ging dann auf den Platz, warmfahren, ein bisschen "turnen" und dann zum Handlingparcours. Bis zur nächsten Saison will ich die Übungen unbedingt alle schaffen! Einiges macht mir immer noch Probleme, irgendwie habe ich eine Rechtsschwäche bei den langsamen Übungen.

Es ging dann weiter mit Kreisbahn, Ausweichen in Schräglage und dann mussten wir ein Brett in Schräglage überfahren. Da ich gleich vollmundig behauptet hatte, dass das problemlos gehen würde, musste ich zusammen mit einem anderen Teilnehmer als Erste drüberfahren. Weil ich in Friedrichshafen auf der Motorradwelt Bodensee eine Vorführung gesehen hatte, wo genau das demonstriert wurde, bin ich in zackigem Tempo über das Brett gedonnert. Beim ersten Mal erschrickt man noch ein  bisschen, ich hatte auch etwas das Gas rausgenommen, aber nach der 2. Runde fährt man einfach drüber, ohne groß nachzudenken. Das Wichtigste an so einer Situation ist, NICHT zu bremsen! Wenn man dem Gegenstand auf der Fahrbahn nicht ausweichen kann, darf man auf keinen Fall bremsen, denn wenn man dann in Schräglage darauf auffährt, kommt es unweigerlich zum Sturz! Ok, bei einem richtig großen Gegenstand sollte man hoffen, dass man irgendwo noch ein Loch zum ausweichen findet, aber über einen Ast oder sogar ein überfahrenes Tier kann man problemlos drüberfahren. Ich glaube, diese Demonstration hat die Männer ziemlich beeindruckt, die einzige Frau setzt sich angstlos aufs Bike und fährt über das Brett drüber ;-)

Nach der Mittagspause ging es in den Kaiserstuhl. Vorher wurden noch die Gruppenregeln festgelegt:
  1. Der schwächste Fahrer (entweder wg. Fahrerfahrung oder wg. Maschine) fährt hinter dem Anführer und bestimmt das Tempo.
  2. Jeder ist für seinen Hintermann verantwortlich und muss sein Tempo so wählen, dass dieser mitkommt.
  3. Versetzt fahren und auf Sicherheitsabstand achten.
  4. Eigenverantwortlich überholen und nach dem Überholvorgang ganz nach rechts fahren, damit der nächste Fahrer hinter einem nicht blockiert wird, falls er auch überholt.
  5. An Tempolimits halten.
  6. Rechtzeitig blinken.
  7. Falls wer "verloren" geht, an der nächsten übersichtlichen Stelle halten und auf den Rest der Gruppe warten.
 Der erste Kilometer war ein bisschen komisch, denn der Trainer legte ein höheres Tempo vor, als was ich gefahren wäre, das war aber problemlos. Ungewohnt war der häufige Blick in den Rückspiegel um zu sehen, was der Hintermann macht, ob er noch da ist usw. Mit der Zeit ging es dann automatisch und man bekam auch ein Gefühl dafür, ob man den Hintermann noch im Schlepptau hatte, oder nicht. Der erste Stopp war dann auf einem Parkplatz mit guter Sicht von oben auf eine kurvenreiche Strecke. Die Aufgabe war nun, zu fünft den Berg herunterzufahren, unten zu wenden und im Abstand von ca. 20 Sekunden wieder hochzukommen. Der Trainer und die restlichen Teilnehmer boebachteten die Kurvenlinie der Fahrer und gaben oben Feedback. Ich muss noch etwas an den Linkskurven arbeiten, aber sonst war meine Fahrleistung gut.

Unser nächster Stopp führte uns zu einer abgelegenen Seitenstraße mitten im Kaiserstuhl. Da inzwischen die Wolkendecke aufgerissen war, war es unglaublich heiß in der Senke. Hier sollten wir das Wenden am Berg üben. Ich war als Erste an der Reihe und neben der Hitze musste ich auch wegen der Aufgabenstellung extrem schwitzen. Natürlich sicherten mehrere Teilnehmer und der Trainer mich ab, dass ich im Fall eines Falles nicht umkippen würde. Wenden am Berg ist eigentlich gar nicht so schwer. Wichtig ist, dass man in einem Bogen nach rechts bis zu der Stelle fährt, wo es nicht mehr weitergeht, so dass das Motorrad schon ein bisschen schräg zur Fahrbahn steht.

Jetzt kommt das Allerwichtigste:
  • Das talseitige Bein muss UNBEDINGT auf der Hinterradbremse bleiben, denn a) ist es evtl. zu kurz, um bis zum Boden zu reichen -> Motorrad kippt um und b) muss man u. a. mit Hilfe der Hinterradbremse die Geschwindigkeit beim rangieren regulieren.
  • Finger weg von der Vorderradbremse! Alles läuft über das Kupplungsspiel, Gas und Hinterradbremse!
So, als nächstes schlägt man den Lenker so weit es geht nach LINKS ein und rangiert das Motorrad mit Hilfe des bergseitigen Beins vorsichtig nach hinten, bis es nicht mehr weiter geht. Wenn das noch nicht reicht, fährt man nochmal so weit wie möglich vor und wiederholt den Vorgang. Lieber einmal zuviel rangiert, als einmal zu wenig! War alles nicht so schlimm, nur der erste Rangiervorgang kostete Überwindung.

Nachdem das auch geschafft war, ging es zu einem "Dreckplatz", wo wir das Bremsen auf losem Untergrund ausprobieren konnten. Davor hatte ich auch ein wenig Angst. Die ABS-Bikes konnten gefahrlos mit beiden Bremsen gestoppt werden, da die Elektronik in den Bremsvorgang eingreift. Anders ist es bei den Motorrädern ohne ABS, hier darf praktisch nur die Hinterradbremse zum Einsatz kommen. Nach dem ersten zögerlichen Bremsversuch ging dann Versuch 2 und 3 wesentlich zackiger. Bremsen erst auf Asphalt und dann in den "Dreckstreifen" hinein ging ebenfalls wunderbar.

Der Abschluss unseres Trainings fand dann am "Texaspass" statt, hier gibt es eine Hundekurve. Da ich wusste, dass diese Stelle Teil des Trainings sein würde, war ich die Strecke bereits abgefahren und kannte die Kurve schon. Hier mussten wir auch wieder der Reihe nach hochfahren und unsere Kurvenlinie wurde korrigiert. Am Ende des Trainings teilte sich die Gruppe dann auf, wir Freiburger fuhren noch ein Stück hinter dem Trainer und danach führte ich die Gruppe an. Ich war stolz auf mich, denn die Herren hinter mir hatten schon ein bisschen Probleme, mit meinem Tempo mitzuhalten. Dabei dachte ich immer, ich würde langsam fahren. Es war ein toller Tag und das Trainieren in "freier Wildbahn" sowie das Fahren in der Gruppe waren echte Highlights für mich. Als einzige Frau unter Männern war es auch klasse, die Herren haben sich zum Glück nicht "produzieren" wollen, sondern es war ein entspanntes Verhältnis unter Gleichgesinnten. Ich werde mir jetzt auch Leute suchen, mit denen ich zusammen fahren kann, denn von erfahreneren Fahrern lernt man eine ganze Menge und es macht einfach noch mehr Spaß.




Kommentare:

  1. Hihi, Doro, das AlphaErdweibchen auf zwei Rädern :)
    Du machst ja tolle Fortschritte und kommst ganz schön rum, schöne Touren!

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    1. :-) Es hat mir echt gut getan, mich im direkten Vergleich mit den erfahrenen Fahrern zu sehen, hätte nicht gedacht, dass ich inzwischen doch so gut fahre.

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  2. Boah, heute Breisgau, morgen die Welt!!!!

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  3. Ist nicht der Breisgau schon die Welt? *grübel*

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