Montag, 29. August 2011

"Feierabend"-Belohnungsrunde um den Kaiserstuhl

Nachdem ich heute meine Inventur durch hatte, bin ich schnell eine Runde drehen gegangen, mal wieder Richtung Kaiserstuhl, für mehr hat die Zeit nicht gereicht.

Der erste Teil der Tour war auch noch schön und angenehm zu fahren. Ich habe ein bisschen versucht, meine neu erworbenen Kenntnisse anzuwenden, und das Kurvenfahren weiter zu perfektionieren, flotter zu fahren und das neue Fahrgefühl zu genießen.

Auf dem Rückweg der Tour hatte ich Gelegenheit, das Bremsen in der Schräglage zu anzuwenden, kurz vor Leiselheim waren ekelhafte Huckel und Bodenwellen in einer engen Kurve, da musste ich noch ein bisschen weiter runter mit dem Tempo.

Danach wurde die Fahrerei eher nervig, denn ich geriet in den ersten Feierabendverkehr.

Ich kann diese idiotischen Pseudo-Geländewagen-Fahrer nicht ausstehen! Wenn ich einen davon sehe, fahre ich sofort doppelt aufmerksam und vorsichtig, denn dieser Sorte Autofahrer "gehört die Straße". Ja klar, mit 2 Tonnen Stahl um sich rum, kann man sich ja sicher fühlen und auf der Straße benehmen, wie ein Idiot, dank Airbags und Elektronik kann einem ja nichts passieren, klar!

Ich wurde nämlich von so einem "Fahrer" (bewusst in "") direkt hinter der Ausfahrt aus einem Verkehrskreisel überholt, als ich gerade am beschleunigen war. Da dahinter direkt eine Kurve kam und natürlich Gegenverkehr auftauchte, wurde ich geschnitten und durfte noch fest abbremsen, damit die Herrschaften in ihrem hässlichen Blechkübel auf die richtige Fahrbahnseite wechseln konnten. Am liebsten wäre ich denen mal mit Vollgas hinterhergefahren und hätte ihnen mit dem Handschuh an der nächsten Ampel eine Delle in ihre Dose gedonnert, aber zu solchen Aktionen lass ich mich nicht hinreißen.

Das war der erste Depp unterwegs.

Die nächsten waren dann in Freiburg selbst.

Die Abfahrt von der B3 Richtung Uniklinik ist der Fahrstreifen für ein kurzes Stück (vielleicht 500 m) zweispurig, die rechte Spur endet dann und mündet in die linke ein. Da ich das weiß, war ich gleich links. Vor mir stand aber jemand, der abbiegen wollte, also habe ich mich dahinter gestellt.

Was passierte war, dass man sich *unbedingt* auf dem rechten Streifen vorbeiquetschten musste. Auch das habe ich zum Glück vorhergesehen und nachdem der Abbieger weg war, habe ich nochmal extra in den rechten Spiegel und über die rechte Schulter geschaut, ob nicht wieder irgendein Idiot da "schnell mal" vorbeifährt und in mich reindonnert.

Die Überholer standen dann an der nächsten roten Ampel vor mir... es bringt ja immer so wahnsinnig viel.

Unterwegs zwischen Köndringen und Emmendingen waren dann jede Menge Schlafmützen unterwegs. Ich fahre ja echt nicht sportlich, aber ich *versuche* zumindest eine konstante Geschwindigkeit zu halten und nicht 1 km mit 30 und dann wieder 500 m mit 50 zu fahren, obwohl alles frei ist und man locker das Tempo halten könnte.

Nun ja, besser eine Runde gefahren, als keine Runde gefahren.

Die Freitagstour wird dann - so das Wetter es erlaubt - größer ausfallen, die grobe Strecke habe ich schon geplant.

Ach, und den "scheißanfänger"-Patch hatte ich heute auf dem Rucksack. Ich werde ihn aber nicht mehr verwenden, denke ich, weil ich mich lustigerweise mit dem Ding auf dem Rücken unsicherer gefühlt habe, als ohne. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass ein paar Autofahrer mehr Abstand hielten ;-)

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