Donnerstag, 31. März 2016

Monatsimpressionen März

AUA!
Der März war für mich ein gemischter Monat, wobei die guten Seiten überwogen haben.

Endlich ging es raus auf Tour mit Conchita, ein bisschen auf halber Höhe und immerhin waren zwei mehrstündige Runden drin. Ich freute mich auf die Probefahrt mit der neuen Africa Twin am 20.3. die zusammen mit den Jungs vom AT-Stammtisch stattfinden sollte  mit mir als "Quotenfrau". Leider kam es nicht dazu, denn am 20.3. fand ich Conchita demoliert vor, Gabel verschoben und angefahren von einem rücksichtslosen Zeitgenossen.

Einer meiner lieben Stammtischler nahm sich Conchita vor und reparierte erstmal notdürftig auf der Straße aufgebockt auf einem Holzklotz, da Conchita keinen Hauptständer hat. Conchita musste dann  leider doch noch auf dem Hänger zu einer größeren OP gefahren werden, die Gabel musste raus.

Und weil man schon mal dabei war, wurde Conchita geputzt, entrostet, lackiert, gefettet... und ich bekam ein paar hinter die Ohren wegen Rost (der vermutlich schon beim Kauf drauf war), einer pelzigen Kette (stand auf der To-Do-Liste!) und noch diversen anderen Sachen. Ich gelobe Besserung und suche nach einer richtigen Garage vorzugweise mit Wasser und Strom.

Enya mit Freund im Schnee auf dem Schauinsland
Jetzt wartet sie noch auf frische Bremsscheiben und -beläge, dann kann es wieder auf Tour gehen. Es ist mir eine Lehre und ich werde sie nicht mehr aus Bequemlichkeitsgründen auf der Straße parken, sondern immer auf ihren Garagenplatz stellen. Zum Glück gab es keinen Schaden an der Verkleidung, denn dann kann man entweder nur noch kleben, oder mühsam nach Ersatz suchen gehen, Originalteile gibt es da nicht mehr.

Am Sonntag bekomme ich sie sehr wahrscheinlich wieder, genau rechtzeitig zum endlich wärmeren Wetter, ich habe schon schwere Entzugserscheinungen!

Wie immer geht mein Dank an den Freiburger AT-Stammtisch und ganz besonders an Heiner und Carsten, die als Schnell-Eingreiftruppe sofort mit Rat, Tat und Ersatzteilen zur Stelle waren.

Die Ostertage brachten mir dann zwar keine weiteren Touren und auch nicht so viel Sonnenschein vor dem Fenster, wie erhofft, dafür umso mehr Sonnenschein im Herzen und meinen vier Wänden.

Meine Besucher aus Eschwege und ich haben sehr viele schöne und lustige Stunden zusammen verbracht, einen zweistündigen Regenspaziergang gemacht, Pizza gegessen, auf dem Schauinsland Freundschaft mit einem Schäferhund geschlossen, die Erdmännchen besucht, mit Freunden gefrühstückt, die Stadt angeschaut, Eis gegessen, eine Rote im Weckle gegessen (naja, er, nicht ich, ich bin ja Vegie), gemeinsam gekocht und die Zeit in vollen Zügen genossen.

Am Montag wollte dann das Auto nicht anspringen, aber auch hier haben nette Menschen geholfen. Meine Nachbarn von nebenan durfte ich bereits Ende Februar auf einem Brunch näher kennenlernen. Sie kamen mit einem Überbrückungskabel zur Hilfe, so dass mein Besuch problemlos nach Hause fahren konnte.

Jetzt freue ich mich auf Sonnenstunden und großen Touren mit Conchita allein oder im Rudel.

Mehr Monatsimpressionen gibt es wie immer bei den Fredissimas.


Sonntag, 20. März 2016

Vandalen

Jetzt ist es mir auch passiert.
Finde den Fehler!
Jemand hat meine Conchita beschädigt und ist einfach weggefahren.
Heute früh wollte ich zur Probefahrt mit dem Stammtisch aufbrechen.

 Ich hatte mich schon gewundert, warum mein Motorrad irgendwie nicht mehr da stand, wo ich dachte, dass ich sie hingestellt hätte.

Am Boden sah ich dann Schleifspuren vom Seitenständer und den Reifen. Plane runter, aufgeschlossen. Hm... fühlt sich irgendwie bisschen komisch an... aber gut.
Gestartet.
Nach 10 m Vollbremsung.
Vorne ist alles schief, verzogen, verschoben.

Vor mir hatte gestern ein Auto geparkt.
Vielleicht hat man den Vorwärts- und den Rückwärtsgang verwechselt?
Oder man hat sich gestört gefühlt von dem Motorrad?
Jedenfalls hätte das Auto ohne Probleme nach vorne wegfahren können, denn da stand nichts.

Fakt ist, dass mein Motorrad jetzt einen Unfallschaden hat, und ich habe Ärger und Kosten.
Nachher wird einer meiner lieben Stammtischkumpels ein Auge auf Conchita werfen.

Ich hoffe, dass der Autofahrer, der Conchita auf dem Gewissen hat, keine Motorradfahrer von ihren Bikes holt! Für mich ist es eine Lehre, denn ab jetzt wird Conchita das ganze Jahr in der Tiefgarage stehen. Ganz egal, ob es regnet, schneit, oder die Sonne scheint.