Mittwoch, 27. August 2014

Wenn einer eine Reise tut...

Sonntag bin ich von Freiburg gestartet in Richtung Süden, Frankreich war das Ziel. Die ganze Fahrt lief
Conchita auf dem Col de la Schlucht
problemlos, bis auf den furchtbaren Sonntagsverkehr über die Vogesen, den ich völlig unterschätzt hatte.

Den Col de la Schlucht bin ich mit ca. 20-30km/h hochgekrochen, vor mir Busse, hinter mir Busse, dazwischen Urlauber aus Gegenden ohne Berge... das war extrem zäh.

Oben auf dem Col gab es dann noch einen Stau, weil irgendein seltsamer Berglauf quer über die Straße stattfand. Dabei kann man prima das Anfahren am Berg üben... übrigens habe ich inzwischen den Bogen raus, die vollgepackte Twin zu besteigen und vom Ständer hochzukriegen, allerdings nur, wenn der Boden nicht rutschig ist, sie nicht allzu schief steht (Stichwort: intelligent parken!) und ich nicht gerade am Ende meiner Kräfte angekommen bin... Davor hatte ich nämlich die ganze Zeit die meiste Angst: Das bepackte Ding nicht alleine hochzukriegen, sind dann immerhin so um die 270 kg...

Col de la Schlucht... sieht immer so aus... Sonne? hm...
In den Vogesen war es schon herbstlich frisch, so dass die Unterhandschuhe zum Einsatz kamen. Ab Épinal ging es prima voran und so langsam aber sicher wurde es auch wärmer.

Ich hatte mir vorgenommen, diesen Urlaub täglich maximal eine Tankfüllung runterzufahren. Nach den letzten Hochrechungen, die zu einem geradezu rekordverdächtig niedrigen Spritverbrauch führten - 4,6 l bei sagen wir mal halbwegs zügiger und schaltfreudiger Fahrweise - wären das 500 km gewesen. Gerechnet hatte ich mit 5,5 bis 6 Litern.

Neeee... muss nicht sein! So bei 300 bis 350 km pro Tag wollte ich das Limit setzen.

Savigny-lès-Beaune
im Dornröschenschlaf
Am ersten Tag hat das wunderbar geklappt. Irgendwann zwischen 17 und 18 Uhr beschloss ich, dass es für heute genug sei mit der Fahrerei und schaute mich nach einem Campingplatz um.

Inzwischen war ich durch diverse Zufälle auf der "Route des Grandes Crus" gelandet, irgendwo hinter Dijon. Dort sieht es ein bisschen aus wie eine Mischung aus Elsass und Kaiserstuhl. Am Ende landete ich in Savigny-lès-Beaune, einem ziemlich verschlafenen Ort mitten in den Hügeln.

Nichtsdestotrotz gibt es dort ein riesiges Schloss und eine "Cave de Dégustation", also einen Weinkeller, wo man sich wie dereinst Laurel und  Hardy in "Fra Diavolo" durch die heimischen Erzeugnisse trinken und die ganze Nacht "kneesy- earsy-nosy" und "finger wiggle" spielen kann.

Der ganze Ort wirkt so, als ob er sich in einer Art Dornröschchenschlaf befindet.

Abends war niemand auf der Straße, am meisten war noch auf dem Campingplatz los.

Ein besonderes Highlight des Schlosses ist übrigens eine Sammlung von diversen Fahr-und Flugzeugen.
Sehr schöne Gartendeko!

Wenn man nicht mehr weiß, wohin mit der Kohle, stellt man sich eben ein paar Jagdflugzeuge in den Vorgarten. Und 250 Motorräder sind auch klasse, fast jeden Tag kann man ein anderes fahren...

Der Campingplatz war traumhaft schön, klein, gepflegt und fast leer. Nachts gab es einen fantastischen Sternenhimmel und man konnte abends im T-Shirt herumlaufen. Am nächsten Morgen nach einem unglaublich leckeren Croissant und ein paar Regentropfen ging es weiter nach Süden.

Noch mehr Gartendeko!
Der nächste Tag führte mich in Richtung Auvergne ins Zentralmassiv.

Das Zentralmassiv hat sich bei meinen bisherigen Besuchen in erster Linie dadurch ausgezeichnet, dass es dort geregnet hat. Theoretisch ist es wunderschön...

Bereits am zweiten Tag habe ich übrigens jegliche detaillierte Tourplanungen komplett über den Haufen geworfen.

Es reicht, wenn man die grobe Richtung weiß, in die man fahren will. Der eine oder andere Abstecher an diesem Tag war zwar nicht zielführend, aber das Fahren jenseits der Nationalstraßen ist unglaublich entspannend.

Auf den Nationalstraßen muss man sich oft hinter LKW-Kolonnen herquälen. Manchmal kann man aufgrund von Überholverboten und mangelnder Sicht oder viel Gegenverkehr sehr lange nicht überholen. Und immer nur geradeaus fahren ist einfach langweilig.

Also lautete der neue Plan: mindestens einmal am Tag irgendwo völlig planlos rumfahren und schauen, wo
man so hinkommt. Nicht empfehlenswert: In Städten!

Ungefähr 30 km vor Clermont-Ferrand hatte ich zwei Probleme.

Zum einen Hunger und Durst und zum
anderen die Resterzeugnisse von Hunger und Durst irgendwo loszuwerden. Da haben es die Männer schon leichter, sie müssen sich nicht halb ausziehen und auf freundlich-umgebendes Gewächs hoffen. Ein Parkplatz versprach Erleichterung. Als ich mir das WC-Häuschen anschaute (nur von außen!) verzichtete ich auf dessen Benutzung... und schaute nach freundlichem Gewächs in der Nähe.

Ich schubberte schon ziemlich unruhig auf der Parkplatzbank herum, überlegte, ob es irgendwem auffiele, wenn ich jetzt einfach unter den Tisch kriechen würde, um mich zu erleichtern, oder ob ich doch über den Zaun klettern und mich in das Gebüsch dort schlagen sollte. Alles keine wirklichen Optionen, Zaun zu hoch, Tisch zu sichtbar...

Mit gespielter Nonchalance, den Fotoapparat im Anschlag (soll ja nicht so aussehen, als ob!) machte ich
mich auf dem Weg zum einzigen Baum in der Nähe, um den netterweise noch so etwas wie Gestrüpp herumstand... puh... man glaubt gar nicht, wie erleichternd das sein kann!

Eigentlich wollte ich um Clermont-Ferrand herumfahren. Eigentlich. Leider fand ich das richtige "Loch" erst
nicht. Da es jetzt schon nach 18 Uhr war, beschloss ich, aufs Geratewohl rauszufahren und den nächstbesten Campingplatz anzusteuern.

Zuvor machte ich noch eine Runde um den Puy de Dome. Rauffahren mit Moped ist leider nicht, aber man landet über den ehemaligen Maultierpfad (Route des Mouletiers oder so ähnlich) auf einer unmöglich gewundenen Straße. Ich bin so etwas wirklich noch nie gefahren! Das längste Stück geradeaus waren vielleicht mal 200 m, ansonsten: Kurve an Kurve. Witzigerweise fand ich dann per Zufall die Straße, die ich ursprünglich weiterfahren wollte, ich bin einfach nach Gefühl aus der Stadt raus und irgendwohin gefahren.

Zentralmassiv - zentral und massiv!
Irgendwohin führte mich nach Vic-le-Comte, nach einer mentalen Notiz, die dortige Tankstelle am nächsten
Morgen vor der Weiterfahrt zu besuchen, folgte ich den Schildern.

Mitten im Nichts war dann auch dieser Campingplatz. Ich hatte freie Platzwahl, stellte das Zelt auf und recht schnell fest, dass sich dort extrem gefräßige Mücken tummeln. Natürlich hatte ich kein Mückenspray dabei.

Zwischendurch amüsierte ich mich noch über ein Paar aus Litauen, das recht zeitgleich mit mir ankam. Er fuhr mit seinem Auto mindestens 5 mal um den Platz (sehr kleiner und übersichtlicher Platz...), stellte das Auto erst hierhin, dann dorthin, dann wieder da hin, und am Ende wieder hierhin. Offenbar war Madame nicht mit dem erstbesten Platz zufrieden! So, jetzt duschen, die verschwitzten Klamotten durchwaschen oder lüften. Der Vorteil an einer großen Reiseenduro ist, dass man sie wunderbar als Wäscheständer benutzen kann! Reisewäscheleine einhängen, Klamotten drauf, verschwitzte Hose über den Sitz werfen, nasses Handtuch über den Lenker, fertig!

Ach ja, kleine Randnotiz: In Vichy bin ich an jemandem vorbeigefahren, der gerade auf seine komplett identische Twin gestiegen ist. Die Twin meiner Twin sozusagen :-)

Ich habe in dieser Nacht großartig geschlafen, allerdings verhießen sowohl die am Abend gesichteten Cumulus lenticularis-Wolken (linsenförmige Haufenwolken) als auch der Wind nichts Gutes. Die Wolken weisen auf "ein sich auflösendes Hochdruckgebiet" hin und der Wind... sollte Regen bringen. Am nächsten Morgen tröpfelte es mal mehr mal weniger stark. Ich verwarf sehr schnell die Überlegung, mich noch einen Tag länger den Mücken zum Fraß vorzuwerfen und fuhr erstmal zum tanken.

Sehr schöne Twin-Deko!
An der Automatentanke stellte ich dann zu meinem Entsetzen fest, dass ich nicht nur Mückenmittel vergessen hatte, sondern wohl auch meine EC-Karte noch friedlich in Freiburg schlummerte.

Immerhin hatte ich genug Bargeld dabei, um noch locker nach Hause zu kommen, nur für 3 Wochen hätte es nicht gereicht. Zum Glück habe ich das am 3. Tag und nicht am Ende des Geldes gemerkt! Also... wieder auf den Bock und zurück nach Norden...

tja, was soll ich sagen? Die Karte lag natürlich dort, wo ich sie vermutet hatte. Ich habe sie sofort in den anderen Geldbeutel gelegt!

*Notiz an mich: Geldbeutel nicht vergessen!*

Ich bin mit 2 kurzen Pausen durchgefahren, es waren ungefähr 11 oder 12 Stunden zurück über die Nationalstraßen. Und: Ich empfehle *niemandem*, das nachzumachen! Das war ein Notfall und ich werde gewiss nicht freiwillig nochmal so eine Ochsentour machen. Es ist gut zu wissen, dass man es schaffen kann, vernünftig ist es nicht.

Am Ende bin ich zitternd und völlig ko von der Maschine gestiegen, habe es gerade noch geschafft, sie richtig hinzustellen, die Taschen runterzunehmen, ins Haus zu wanken und mir die Klamotten vom Leib zu reißen. Danach erstmal eine Riesenschüssel Müsli plus Tee und dann ins Bett! Mir haben die Ohren noch stundenlang gedröhnt und ich bin im Schlaf immer weitergefahren...

Regentropfen, die auf das Zeltdach klopfen...
Fazit: Ich habe die Twin wirklich lieben gelernt in diesen paar Tagen! Ihre Leistung, die Bequemlichkeit, die entspannte Sitzposition... all das wäre mit der CBF zu einer noch wesentlich größeren Strapaze geworden.

Hinter der Scheibe sitzt man relativ geschützt - wenn auch laut - und die Handprotektoren halten einiges an Feuchtigkeit ab. Am meisten liebe ich den Gelsattel und die entspannte Sitzposition, aufrecht, Arme entspannt... das Handling fällt mir immer leichter und ich komme mit dem höheren Gewicht immer besser klar. Es beginnt jetzt zu fließen. Schlechte Straßen, aufgeschnittene Beläge, Matsch, Dreck? Juckt micht wenig!

Nach all den Macken, Pannen und Reparaturen vom Anfang muss ich sagen, dass ich meine Kaufentscheidung nicht bereue. Für lange Reisen ist die Twin der definitive Favorit. Ich würde mir wieder eine kaufen ;-)

Und... morgen geht es wieder in den Sattel! Heute wird das nasse Zelt getrocknet, Dreckiges gegen Sauberes getauscht, Antibrumm gekauft und die Twin gestreichelt. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich gefreut hat, mal wieder so richtig laufen zu dürfen.

Ihr dürft gespannt sein, mit welchen Geschichten und Fotos ich in 2 Wochen wiederkomme!



Samstag, 16. August 2014

Conchita kriegt einen Ölwechsel

Eine Schüssel voll Schmodder!
So, heute hat es endlich gepasst.
Es hat mal dauerhaft nicht geregnet, ich hatte Zeit, alles Nötige war bestellt und wartete auf seinen Einsatz.

Um es gleich vorweg zu verraten: Der Ölwechsel war pillepalle. Die nervtötendste Arbeit war das Ab- und wieder Anschrauben des Motorschutzes. Zum Glück kriegt man den runter, ohne die ganzen Sturzbügel abzuschrauben, das wäre auch noch so eine Nervaktion geworden, fürchte ich.

Also robbte ich heute am frühen Nachmittag in der prallen Sonne auf dem Boden um Conchita herum, ein bisschen WD40 hier, ein bisschen drehen dort... Am schlimmsten war die Schraube, die den Schutz von unten befestigt. Da kam man von unten zwar problemlos dran, aber die Muttern, die das Ganze auf der anderen Seite gegengehalten haben... nach etlichen Versuchen hin und her kam ich dann dahinter, wie ich den Schlüssel am besten gegenhalten konnte.

Dann irgendwann... schepper! Das Ding war unten. Erstmal alles wieder eingepackt, ins Haus geschleppt,
Ölfilter draußen mit Hilfe vom Ölfilterschlüssel
Motorschutz in die Dusche zum einweichen, Hände reinigen. Als nächstes: Conchita satteln, warmfahren. Eigentlich wollte ich das mit einer Runde zum Möbelschweden verbinden, weil ich da auch was brauche, aber das habe ich dann mit Blick auf das immer noch gute Wetter und die vermeintlichen Menschenmassen rasch verworfen. Schnell bis Opfingen und zurück, das reichte, um Conchita warm zu bekommen.

Nächster Schritt: Conchita in den Hof, Sonnenschirm aufstellen, es ist doch echt warm in der Sonne, Werkzeuge holen, alles für den Ölwechsel holen, Müllsäcke unters Moped wegen Kleckerei, dann die Ölschraube auch mit Hilfe von WD40 und einem beherzten Hammerschlag gegen den Ringschlüssel gelöst und schon kam die Brühe raus. Und eine Brühe war das wirklich! Keine Ahnung, wie lange Conchita schon kein frisches Öl mehr gesehen hat, auf jeden Fall LANG! Nachdem der Schmodder dann halbwegs abgelaufen war, musste ich den Ölfilter abschrauben. Dazu nimmt man eigentlich einen Ölfilterschlüssel. Da ich aber schon vorgewarnt war, dass man da unten nur seh schwer mit dem Ölfilterschlüssel + Ratsche rankommt, hatte ich mir so ein Universalteil gekauft. Das war definitiv die richtige Entscheidung, denn man kommt wirklich schlecht dran. Der Ölfilter liegt nach hinten, daneben noch irgendwelche Entlüftungs- und Wasweißichschläuche, die Platz wegnehmen. Nach ein paar Drehungen kam auch der Filter willig aus seinem Gewinde. Jetzt wieder Schmodder ablaufen lassen, nicht mehr ganz so viel wie am Anfang, aber trotzdem kommt noch was.

Als nächstes habe ich dann den O-Ring vom Filter brav mit frischem Öl eingeschmiert, Öl abgemessen,
Leckeres Frischöl, so schon rot!
Ölfilter handfest angezogen. Die Dichtungen, die ich für die Ölfilterschraube gekauft hatte, passten irgendwie nicht, ich habe einfach nochmal die alte Dichtung benutzt, die sah auch noch recht gut aus. Das nächste Mal kaufe ich sowieso eine Magnetschraube, dann muss sowieso alles ersetzt werden. Also alles drin, alles fest, jetzt 2,6 Liter feinstes 10-W40 eingefüllt, Öldeckel zu, Conchita an. Conchitas Ölkontroll-Lampe ging brav nach ca. 3 Sekunden aus.

Jippieh! Ölwechsel erfolgreich durchgeführt. Mal sehen, ob ich noch die Zeit für den Oiler finde, oder das auf nach dem Urlaub schiebe.

Dann werden nämlich die Bremsebeläge fällig sein, neue Kühlerflüssigkeit kommt rein und ich denke, ich wage mich daran, die Zündkerzen auszutauschen. Das sind aber alles Arbeiten, die ich mit Hilfestellung oder zumindest mit jemandem zusammen durchführe, der Ahnung hat. Gerade die Bremsen... das ist nichts für ein Greenhorn.

Montag, 11. August 2014

Herz am Montag - ein Herz für die Natur

Sonntag war mal wieder Tourtag mit Frau zuse.

Heute waren wir allerdings mit vertauschten Rollen unterwegs, ich war Tourguide.

Da meine Conchita schon wieder in der Werkstatt steht (Lenkkopflager im Eimer *seufz*), würde es eine gemütliche Tour werden, weil das Äffchen mit seinen 500 Kubik bei weitem nicht das Drehmoment erreicht und die Twin irgendwie noch leichter um die Kurven kommt. Wir machten uns mit Blick aufs derzeit ja in erster Linie unbeständige Wetter in Richtung Süden auf.

Gletscherkessel Präg - bei richtig schönem Wetter
Hinter dem Sonntagsverkehr zuckelten wir Richtung Münstertal, um dann den Abzweig nach Neuenweg zu nehmen.

Diese Strecke hat mir ein Bekannter vor einiger Zeit gezeigt, ich kannte sie noch gar nicht. Seitdem ich sie kenne, fahre ich gar nicht mehr das "Große Münstertal", weil da alle fahren und gerade jetzt in der Ferienzeit darf man sich über Wohnmobile und Autofahrer freuen, die dann mit 40 km/h vor einem herschleichen und an denen man nur sehr mühsam vorbeikommt, denn von vorne schleicht der Gegenverkehr nach unten.
Ein Schauer im Südwesten kündigt sich an...

Oben angekommen hatten wir dann einen Trupp Motorradfahrer vor uns, die sehr gemütlich unterwegs waren, schon zu gemütlich, sogar für meinen Geschmack... Es ging dann weiter nach Schönau und dort bogen wir dann auf die wunderschöne kleine Waldstraße in Richtung Herrenschwand ab. Selbst hier war man heute nicht allein und die teilweise sehr unübersichtlichen Kurven zwangen zu sehr gemäßigtem Fahrstil.

Ich habe diese Saison einige neue Lieblingsplätze und -strecken entdeckt, diese hier ist eine davon. Wenn man dann aus dem Wald herauskommt und auf dem Parkplatz anhält, hat man eine großartige Aussicht nach unten in den Gletscherkessel Präg.

Blauen? Nur noch mit Supermoto!
Von dort aus kurvten wir weiter nach Todtmoos und Häg-Ehrsberg. Ein Abstecher eine kleine Straße hoch nach Wölflisbrunn bescherte uns ein Verbotsschild und es  hieß wieder runterfahren.

Nach einem Schlenker über Riedichen landeten wir irgendwann in Zell im Wiesental. Dort gab's eine Stärkung im Café Gutmann, 2 Stück Kuchen für jede von uns sollten es sein, intensivstes Bauch-Beine-Po-Programm!

Jetzt in der Ferienzeit war das Angebot in der Theke nicht so groß, an einem Sonntag im Frühjahr war ich dort einmal und das Café war voll, die Theke mit unglaublichen Torten bestückt.

Nach einer ausführlichen Pause machten wir uns  über Adelsberg und Gresgen auf in Richtung Tegernau und von dort auf die Hochblauenstraße.

Den Abstecher auf den Blauen haben wir uns noch gegönnt. Dort oben wird schon seit einiger Zeit an dem alten Hotel herumgebastelt. Als ich das letzte Mal oben war, fiel mir auf, dass der Kiosk dort jetzt wohl geöffnet hat. Letzten Herbst und noch im Frühling war da  alles tot. Auf den Blauen dürfen später übrigens nur noch Supermotos hoch, das sieht man prima auf dem Schild von der Baustellenplanung...

Es war eine schöne Tour und ich werde noch weiter die Gegend im Süden erforschen gehen. Die Strecken südlich von Freiburg sind eher "mein" Gebiet, während Frau zuse sich eher nördlich herumtreibt.

Beim Rundumblick von oben - und der Aussicht auf einen kräftigen Schauer im Südwesten - hat Frau zuse dann das Herz entdeckt. Mitten in der Natur lag es da vor uns. Mit Blick auf den dräuenden Schauer sind wir dann rasch runtergefahren und jede von uns hat es noch trocken nach Hause geschafft.

Mehr Herzen gibt's wie immer bei den Fredissimas.