Montag, 29. August 2011

"Feierabend"-Belohnungsrunde um den Kaiserstuhl

Nachdem ich heute meine Inventur durch hatte, bin ich schnell eine Runde drehen gegangen, mal wieder Richtung Kaiserstuhl, für mehr hat die Zeit nicht gereicht.

Der erste Teil der Tour war auch noch schön und angenehm zu fahren. Ich habe ein bisschen versucht, meine neu erworbenen Kenntnisse anzuwenden, und das Kurvenfahren weiter zu perfektionieren, flotter zu fahren und das neue Fahrgefühl zu genießen.

Auf dem Rückweg der Tour hatte ich Gelegenheit, das Bremsen in der Schräglage zu anzuwenden, kurz vor Leiselheim waren ekelhafte Huckel und Bodenwellen in einer engen Kurve, da musste ich noch ein bisschen weiter runter mit dem Tempo.

Danach wurde die Fahrerei eher nervig, denn ich geriet in den ersten Feierabendverkehr.

Ich kann diese idiotischen Pseudo-Geländewagen-Fahrer nicht ausstehen! Wenn ich einen davon sehe, fahre ich sofort doppelt aufmerksam und vorsichtig, denn dieser Sorte Autofahrer "gehört die Straße". Ja klar, mit 2 Tonnen Stahl um sich rum, kann man sich ja sicher fühlen und auf der Straße benehmen, wie ein Idiot, dank Airbags und Elektronik kann einem ja nichts passieren, klar!

Ich wurde nämlich von so einem "Fahrer" (bewusst in "") direkt hinter der Ausfahrt aus einem Verkehrskreisel überholt, als ich gerade am beschleunigen war. Da dahinter direkt eine Kurve kam und natürlich Gegenverkehr auftauchte, wurde ich geschnitten und durfte noch fest abbremsen, damit die Herrschaften in ihrem hässlichen Blechkübel auf die richtige Fahrbahnseite wechseln konnten. Am liebsten wäre ich denen mal mit Vollgas hinterhergefahren und hätte ihnen mit dem Handschuh an der nächsten Ampel eine Delle in ihre Dose gedonnert, aber zu solchen Aktionen lass ich mich nicht hinreißen.

Das war der erste Depp unterwegs.

Die nächsten waren dann in Freiburg selbst.

Die Abfahrt von der B3 Richtung Uniklinik ist der Fahrstreifen für ein kurzes Stück (vielleicht 500 m) zweispurig, die rechte Spur endet dann und mündet in die linke ein. Da ich das weiß, war ich gleich links. Vor mir stand aber jemand, der abbiegen wollte, also habe ich mich dahinter gestellt.

Was passierte war, dass man sich *unbedingt* auf dem rechten Streifen vorbeiquetschten musste. Auch das habe ich zum Glück vorhergesehen und nachdem der Abbieger weg war, habe ich nochmal extra in den rechten Spiegel und über die rechte Schulter geschaut, ob nicht wieder irgendein Idiot da "schnell mal" vorbeifährt und in mich reindonnert.

Die Überholer standen dann an der nächsten roten Ampel vor mir... es bringt ja immer so wahnsinnig viel.

Unterwegs zwischen Köndringen und Emmendingen waren dann jede Menge Schlafmützen unterwegs. Ich fahre ja echt nicht sportlich, aber ich *versuche* zumindest eine konstante Geschwindigkeit zu halten und nicht 1 km mit 30 und dann wieder 500 m mit 50 zu fahren, obwohl alles frei ist und man locker das Tempo halten könnte.

Nun ja, besser eine Runde gefahren, als keine Runde gefahren.

Die Freitagstour wird dann - so das Wetter es erlaubt - größer ausfallen, die grobe Strecke habe ich schon geplant.

Ach, und den "scheißanfänger"-Patch hatte ich heute auf dem Rucksack. Ich werde ihn aber nicht mehr verwenden, denke ich, weil ich mich lustigerweise mit dem Ding auf dem Rücken unsicherer gefühlt habe, als ohne. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass ein paar Autofahrer mehr Abstand hielten ;-)

Sonntag, 28. August 2011

Ganztägiges Basis-Fahrtraining beim ADAC

Heute war ich beim Einsteiger-Fahrtraining vom ADAC in Breisach-Hochstetten.
Es war echt super und hat mir total viel gebracht.

Am Anfang hatte ich Bedenken, ob ich da überhaupt mithalten kann und ob die anderen nicht alles "alte Hasen" sind. Zum Glück war ich nicht die einzige Anfängerin, die anderen hatten ein paar Monate mehr Erfahrung, als ich und der Rest waren Wiedereinsteiger oder Leute, die sich einfach perfektionieren wollten.

Der einzig richtig "alte Hase" war unser Trainer.

Wir hatten verschiedene Lektionen in Fahrphysik (theoretisch und praktisch) und konnten im geschützten Raum üben und ausprobieren.

Für mich mit am beeindruckendsten war, dass ich doch nicht so wenig Schräglage habe, wie ich dachte und dass aber dennoch ganz ordentlich Reserven da sind, wenn es mal eng wird. Und jetzt kenne ich auch die Möglichkeiten, enge Situationen zu entschärfen.

Sehr gut und hilfreich fand ich auch die Übungen, bei denen wir auf dem Motorrad "herumgeklettert" sind, danach saß (und sitzt) man ganz anders im Sattel. Wir haben auch verschiedene Ausweich- und Bremsmanöver geübt, sowie Drücken und Legen in verschiedenen Variationen, plus Bremsen in Schräglage.

Ich fühle mich jetzt viel mehr "eins" mit meiner Maschine, als vorher. Das wird sicherlich nicht mein letztes Training sein. Ich überlege gerade, ob ich das Kurventraining noch mitnehme, oder erst in der nächsten Saison.

Alles in allem: Daumen hoch, sehr empfehlenswert!



Samstag, 27. August 2011

Heute mal keine Tourmeldung :-)

Mein Bike war am Donnerstagmorgen kurz in der Werkstatt. Es gab wohl mal eine Rückrufaktion wegen irgendeinem defekten Teil am Benzinhahn. Die Vorbesitzer haben das verpeilt, die Werkstatt hatte mich bei der Inspektion drauf aufmerksam gemacht.

Ja, was soll ich sagen?
Ich habe ein ganz anderes Motorrad!
Sie zieht viel besser, springt sofort an und läuft ruhig, wie ich das von der Fahrschule kenne. 

Das Anfahren am Berg hat damit auch seinen Schrecken verloren, denn das musste ich auch mal wieder und es hat wie gewohnt geklappt.

Ich hatte gestern noch mit mir gerungen, ob ich eine Tour fahre, oder nicht. Da es im Lauf des Nachmittags jedoch immer ungemütlicher wurde, habe ich drauf verzichtet.

Der heutige Tag war ebenfalls nicht sehr einladend, oben Regen und Temperaturen unter 10 Grad, dazu noch ein heftiger, böiger Wind. Und irgendwann muss ich auch mal arbeiten und alle möglichen Dinge erledigen. Leider.

Morgen bin ich den ganzen Tag auf dem ADAC-Training und bin schon furchtbar gespannt, wie das wohl wird. Es macht bestimmt viel Spaß, sich mit den anderen auszutauschen, ich bin auch gespannt, wer da so alles kommt und was die Leute alle so fahren und wie lange. Ich bin bestimmt das "Küken".

Den "scheißanfänger"-Patch habe ich vorgestern in neonpink auf hellgrünen Stoff gedruckt, bei der nächsten Tour werde ich ihn dann einweihen... vielleicht besorge ich mir noch reflektierende Folie und mache einen zweiten davon, mal sehen.

Morgen früh noch schnell zur Tanke, Sprit nachfüllen und den Reifendruck kontrollieren und dann geht`s los nach Breisach-Hochstetten.

Montag, 22. August 2011

9. Tour - die ersten 1000 km sind voll

Diese Tour war vor allen Dingen eins: HEISS!

Ich hatte eigentlich vor, der Hitze in der Ebene zu entfliehen und eine Tour Richtung St. Georgen im Schwarzwald geplant, von dort aus wollte ich dann im Bogen über Schramberg, Schiltach, Wolfach wieder zurück nach Freiburg.

Den ersten Teil bin ich auf meiner "Standardroute" Richtung St. Märgen über das Glottertal hochgefahren. Heute habe ich mit zwei der Memo-Labels aus dem Übungsbuch gearbeitet, nämlich "Mißtrauenshaltung durchbrechen!" und "Kurven weit von außen anfahren!"

Es gibt noch eine ganze Menge anderer Themen zu bearbeiten, aber erstmal muss ich mich wirklich eingehend mit dem Kurvenfahren beschäftigen. Leider hat die Hitze meiner Konzentration teilweise sehr stark zugesetzt, aber auf Teilstrecken konnte ich mich auf diese beiden Punkte konzentrieren.

In St. Georgen habe ich die Abzweigung nach Schramberg erstmal verpasst, bin dann ein Stück rausgefahren, und habe auf einem nicht sehr idyllischen Parkplatz Pause gemacht, um etwas zu trinken und zu essen. Dort oben war es etwas erträglicher, es ging wenigstens Wind.

Übrigens noch eine kleine Randbemerkung: Auf der Strecke Richtung St. Märgen gibt es recht viele Stellen, wo man wg. Straßenschäden nur 50 fahren darf.

Das ist auf diesem Streckenabschnitt meiner Meinung nach völlig überflüssig, denn die Schäden sind wenige und überschaubar und man könnte da viel schneller fahren... Dahinter kommt dann ein Abschnitt, auf dem die Straße echt mies und geflickt ist, da sind dann absurderweise sämtliche Beschränkungen aufgehoben.  Das darf verstehen, wer will. Naja... ich gestehe, dass ich heute aufgrund der freien Strecke einfach so schnell gefahren bin, wie ich das für richtig hielt.
Manchmal geht es selbst mir zu langsam ;-)

Vom Parkplatz in St. Georgen aus bin ich zurück in den Ort gefahren, um die richtige Abzweigung nach Schramberg zu nehmen.

Eine Sache, an der ich auch unbedingt arbeiten muss ist, schneller anzufahren, und vor allem das am Berg anfahren muss ich verstärkt üben.

In St. Georgen habe ich auf einem steilen Stück mit Ampeln und Fußgängerüberwegen immer gehofft, dass ich nicht stehenbleiben muss. Zum Glück musste ich das auch nicht, aber mit der Vermeidungshaltung bringt man sich nur selbst in Gefahr, also demnächst: anfahren am Berg üben, bis es richtig sitzt.

In der Fahrschule hat das wunderbar geklappt, aber seitdem ich das Motorrad einmal in Baden-Baden und später nochmal auf einer Tour beim anfahren am Berg abgewürgt habe, habe ich eine gewisse Scheu vor der Situation. Umso wichtiger, das in Ruhe zu üben, bis es im Schlaf klappt.

In St. Georgen waren dann auch meine ersten 1000 km voll!

Die Tour Richtung Schramberg und Schiltach verlief sehr schön, über kurvige, kleine Straßen, die für mich auch gut zu bewältigen waren.

Solange ich vom Verkehr unbehelligt war, habe ich mich voll und ganz auf meine Kurvenarbeit konzentriert, ständig mit mir geredet "Doro, auf dem Gas bleiben, Du fährst diese Kurve jetzt mit 70 durch ohne vorher zu bremsen"... "Doro, Kurve von ganz außen anfahren"... "Doro, runter in die Schräglage"... "Doro, weit in die Kurve schauen"... "Doro, Kopf aus der Schräglage"... "Doro, runterschalten"... "Doro, schaltfreudig fahren"...

Es ging alles recht gut, nur hätte ich bereits in Schramberg eine längere Rast gebraucht, ich war am verdursten und weiter unten waren die Temperaturen alles andere, als angenehm.

Ich habe immer etwas zu trinken dabei, aber man kann halt nicht a la Fahrrad einfach stehenbleiben und einen Schluck aus der Flasche nehmen. Also durchhalten... und die Konzentration so gut es geht aufrecht erhalten.

Hinter Schiltach habe ich dann einen geöffneten Gasthof mit schattigem Biergarten gefunden, da gab`s leider nichts mehr zu essen aber Hunger war sowieso nicht mein Problem.

Die erste große Johannisbeerschorle war in 2 Zügen leer ;-) Danach habe ich mir noch einen Eiskaffee gegönnt und noch eine weitere Schorle und eine lange Pause. Ich habe genau gemerkt, wie mein Körper langsam aber sicher die Flüssigkeit wie ein Schwamm aufgesogen hat. Am liebsten hätte ich eine Runde geschlafen, nach 1,5 Stunden ausruhen, fühlte ich mich soweit fit, dass es wieder weitergehen konnte.

Wenn ich aufgepasst hätte bei der Tourplanung, wäre mir aufgefallen, dass ich durch diverse TÄLER fahren würde. Und TÄLER befinden sich bekanntermaßen meistens UNTEN und unten ist es HEISS.
Tja.

Eine falsche Abzweigung (oder sagen wir eine ungeplante, falsch gibt`s nicht, ich fahre ja zum Spaß!) hat mir einen Ausflug nach Gutach bei Hornberg beschert.

Ich bin - wie gesagt - immer froh darüber, wenn ich keine Ahnung habe, was mich auf der Strecke erwartet. Denn der Weg nach Elzach ging erstmal richtig steil und kurvig hoch (18 % Steigung) und dann genauso steil und kurvig runter (18 % Gefälle).

Alles nicht so schlimm, nur hatte ich wieder Drängler hinter mir (Memo an mich: endlich den "scheißanfänger"-Patch drucken!) und dann kam ein Schild mit der Aufschrift "Sturzgefahr für Motorradfahrer" ... das hat mich nicht gerade ermutigt, schnell zu fahren ;-)


Diese Schilder mögen gut gemeint sein, mich verunsichern sie ganz gewaltig, denn ich komme genau in die Mißtrauenshaltung, die ich gerade zu durchbrechen versuche. Naja, ich bin wieder heil runtergekommen und die Drängler konnten mich dann weiter unten überholen.
Ich wäre sehr dafür, für alle Auto-Fahrschüler mehrere Stunden Pflichtmitfahren auf dem Motorrad einzuführen, damit sie mal sehen, wie sich das anfühlt, auch und vor allem in den Kurven und auf schlechter Straße und unter dem Helm und und und :-D

Immerhin klappen die engeren Kurven auf ebener Strecke wirklich zufriedenstellend bis gut auch mit höheren Geschwindigkeiten. Wenn das sitzt, werden die Kurven in den Bergen sicherlich auch besser werden.

Der letzte Teil meiner Tour das Elztal runter war nur noch eine Qual. Auf der Bundesstraße von Waldkirch nach Freiburg kann man stellenweise 130 fahren, aber selbst das hat keine Abkühlung gebracht.

Unter dem Helm bin ich fast erstickt, zwischendrin habe ich immer wieder für kurze Zeit das Visier geöffnet, aber bei den höheren Geschwindigkeiten wird einem einfach zuviel Staub ins Gesicht geblasen. Also hat man die Wahl, entweder Halbblindflug mit offenem Visier, oder langsamer Hitzetod mit geschlossenem ;-))

Anbei mal wieder der Streckenplan mit der freundlichen Hilfe von google maps.






Samstag, 20. August 2011

8. Tour - meine erste Tagestour - Freiburg - Radolfzell - Freiburg 312 km

Heute wollte ich mal probieren, wie es ist, den ganzen Tag im Motorradsattel zu verbringen. Leider bin ich erst später losgekommen, als geplant, weil ich noch spontanen Besuch hatte, deshalb hat`s auch nicht mehr für ein Bad im Bodensee gereicht.

Eigentlich hatte ich vor, dieses Wochenende ganz am Bodensee zu verbringen, aber ich habe keine Unterkuft gefunden und irgendwann dann einfach umdisponiert.

Mein erster Plan war, eine Tour Richtung Bad Herrenalb, aber irgendwie hat es mich dann doch wieder ans Wasser gezogen ;-)

Der erste Teil meiner Fahrt bis Löffingen verlief auf der B31, die ich nicht besonders mag, das ist was zum Kilometer fressen, fast wie Autobahn, außerdem immer viel Verkehr.

Ich bin dann abgebogen, Richtung Bonndorf und später durch die Wutachschlucht gefahren. Bis Bonndorf war ich zeitweise allein auf weiter Flur auf der "Panoramastraße", vorbei an frisch gemähten Wiesen, alten Bäumen, über hügelige (wirklich!), kurvige Straßen ging es dann Richtung Wutachschlucht.

Das Gute bei meiner Tourenplanerei ist, dass ich vorher nie weiß, was mich erwartet, ich muss dann halt immer durch das durch, was vor mir liegt. So war mir auch nicht klar, dass ich durch die Wutachschlucht fahren würde, ich habe mich nur gefragt, was das für ein Kurvengeschlängel vor Bonndorf ist. Die eigentliche Schlucht verläuft ja leicht versetzt zur Straße. Ich bin sie schon einmal vor etlichen Jahren gewandert, das war sehr beeindruckend.

Ja, jedenfalls landete ich irgendwann dort. Teilweise ist die Straße sehr sehr eng, ich glaube, dass selbst sehr routinierte Fahrer hier einen Gang runterschalten. An einer ganz besonders engen Stelle durfte man auch nur noch 30 fahren, da kam mir ein Auto entgegen und ich war froh, dass ich eh noch recht langsam um die Ecken fahre. Das wäre sehr eng geworden.

In Bonndorf habe ich meine erste Pause gemacht und Mittag gegessen. Ich war im "Bonndorfer Humpen". Eine sehr skurile Wirtschaft, die wohl von einem türkischen Ehepaar betrieben wird, die Speisekarte ist eine wilde Mischung aus Pizza, Pasta, Döner in Variation, Flammkuchen... es war aber richtig lecker und die Wirtsleute sehr nett und irgendwie witzig.

Von Bonndorf aus ging es über Blumberg weiter Richtung Singen. Hier kann man richtig gut am Gashebel ziehen, die Landschaft ist herrlich, die Vulkankegel des Hohentwiel grüßen, Sonnenblumenfelder links und rechts, es duftet nach Heu und immer wieder hat man wunderbare Ausblicke.

Aber es war entsetzlich heiß! Selbst mit 100 km/h und später mit gut 120 hätte der Fahrtwind auch aus dem Föhn kommen können. Ich habe heute mal nicht wegen der Kurven, sondern wegen der hohen Temperaturen geschwitzt. Das Kurvenschwitzen kam erst am Ende der Tour...

In Singen habe ich beschlossen, noch bis Radolfzell weiterzufahren. Eigentlich wäre ich gerne in den See gesprungen, aber die Zeitplanung ließ das nicht so recht zu (ich will nicht am Ende einer anstrengenden Tour in die Dunkelheit kommen, das hebe ich mir für später auf) und ich bin wieder zurück Richtung Singen gefahren.

Auf dem Rückweg habe ich dann gemerkt, dass mir Durst und Müdigkeit zusetzten, die Konzentration ließ merklich nach.

Einer der Nachteile beim Motorradfahren ist, dass man das Bike nicht wie ein Fahrrad einfach mal schnell "in den Straßengraben" werfen kann, wenn einem nach Pause zumute ist, sondern man nach einem Parkplatz oder einer Rastmöglichkeit Ausschau halten muss.

Da es nach Engen nicht mehr weit war, habe ich dort beschlossen, in den Ort zu fahren. Glücklicherweise fand sich so ziemlich gleich ein Eiscafé, wo ich mich stärken konnte und - noch ganz wichtig - mein Visier putzen.

In Singen hatte ich getankt (wäre eigentlich nicht nötig gewesen, das Bike verbraucht unglaublich wenig Sprit!), aber es versäumt, auf der Toilette das Visier zu putzen, und so langsam aber sicher trübten einige Insektenleichen die Sicht.

Nach einer guten halben Stunde bin  ich dann gestärkt, entspannt und mit Durchblick wieder aufs Motorrad gestiegen und weiter ging`s.

Leider bin ich dann irgendwann wieder auf der B31 gelandet (das nächste Mal Tourplan ausdrucken und nachlesen...), aber dann Richtung St. Märgen abgebogen, weil ich dort wirklich nicht gerne fahre. Zwischendrin war auch sehr dichter Verkehr, dann wurde wieder gedrängelt, dann hatte ich irgendwelche Schleicher vor mir, die selbst MIR zu langsam fuhren... ne, muss nicht nochmal sein, außer zum Kilomenter "reißen".

Tja... und dann dachte ich mir, dass ich diesmal nicht über St. Peter und das Glottertal zurückfahren wollte, und bin Richtung Wagensteig/Buchenbach abgebogen. Das war eigentlich der schwierigste und stressigste Teil meiner Tour, denn ich landete auf einer sehr schlechten, sehr kurvenreichen und engen Straße, einschließlich mehrerer der von mir so heiß geliebten 180-Grad-Kurven. Diesmal noch in der superengen Variante.

Und hier zeigt sich mein stümperhaftes Gefahre dann von seiner besten Seite... an einer Stelle hatte ich Gegenverkehr, der aber zum Glück auch langsam war, denn ich geriet ein Stück auf die andere Fahrbahnseite. Mann, habe ich  da geschwitzt!

Mit solchen Situationen kann ich noch sehr schwer umgehen.

Zum einen stressen mich die superengen 180-Grad-Kurven (erster Impuls: absteigen, Bike um die Kurve schieben - LOL), zweiter Impuls a la Fahrrad an die Bremse packen (nein! habe ich nicht gemacht, ich setze in den Situationen nur ganz vorsichtig die Hinterradbremse ein und gebe dann, wenn ich denke, jetzt kippe ich gleich um, Gas, das klappt ganz gut, bin halt schrecklich langsam dann) und dritter Impuls *schwitzen* und hoffen, dass ich nicht umkippe, keine Panikbremsung mache, niemand hinter mir ist... bis jetzt hat immer alles geklappt.

Aber ich bin froh, dass ich nächste Woche zum Fahrtraining gehe und unter Aufsicht und ohne stressige Verkehrssituationen üben kann.

Am Ende meiner Tour bescherte mir diese Strecke noch einen Stau im Kappler Tunnel und später noch einen im Tunnel in der Schützenallee. Das war alles sehr unschön, denn zum Einen habe ich wie ein Schwein geschwitzt in der Montur und zum anderen waren die Abgase auch nicht gerade lecker. Einzig und allein zum entspannen der Arme und Beine hat`s getaugt, ich habe das Bike relativ lange ausgemacht und dann auf meinem Sitz rumgehampelt :-D

Ja, am Ende der Tour bin ich stolz, glücklich und mit sehr weichen O-Beinen vom Bike gestiegen.

312 km, nicht schlecht für eine Anfängerin finde ich zumindest. Inzwischen halte ich schon deutlich länger ermüdungsfrei durch, 3 Stunden geht gut (natürlich mit Pause) und mein Hintern tut mir praktisch gar nicht weh dabei, eher mein Gasarm, aber auch der verspannt sich deutlich später, als noch auf den ersten Touren.

Auf die ersten 1000 km fehlt auch nicht mehr viel.

Montag ist es dann so weit, denn da fahre ich meine 2. Tagestour, sofern Arbeitsauslastung und Wetter es zulassen.















Freitag, 19. August 2011

7. Tour "einmal um den Block" nochmal Kaiserstuhl - 81 km

Heute nach dem Büro bin ich schnell nochmal in die Kluft geschlüpft und habe mich auf mein Bike geschwungen, bevor meine Nachmittagsbesucherinnen vor der Tür stehen.

Ich hatte mal wieder Glück, denn jetzt im Augenblick wird es sehr finster draußen, es gibt bestimmt bald ein Gewitter. Und es ist unglaublich heiß! Eigentlich wäre es nur bei Autobahngeschwindigkeiten erträglich gewesen in den Klamotten, vor allem unterm Helm war es gut warm. Wenn es nicht gar so windig gewesen wäre, hätte man das Visier die meiste Zeit offen haben können, aber so waren Fahrtwind + Wind doch ein bisschen viel und die Augen haben schnell getränt. Außerdem riskiert man,dass Dreck oder Insekten ins Auge kommen. Ich trage zwar eine Brille, aber alles hält die auch nicht ab. Mir reicht`s schon, wenn mir beim radfahren was ins Auge fliegt, das muss bei den ganze anderen Geschwindigkeiten auf dem Motorrad nicht sein. Außerdem kann man sich nicht schnell im Auge rumpuhlen, wie auf dem Rad ;-)

Ich bin diese Tour wie den Anfang der letzten um den Kaiserstuhl gefahren, also wieder über Waltershofen, Merdingen und Ihrigen, aber dann bin ich abgebogen und habe mich für die kleinen und kleinsten Straßen entschieden.

Es war mal wieder einfach nur unglaublich schön! An "schnell" fahren, allerdings nicht zu denken, die Straßen in den Weinbergen sind so schmal, dass zwei Autos mit Mühe aneinander vorbeikommen und um die Kurven sieht man rein gar nichts. Aber ich will ja eh nicht rasen.

Teilweise war ich ganz versucht, das Motorrad mal schnell abzustellen, um Blümchen zu pflücken ;-) An einer Stelle waren entlang der Straße unglaublich tolle Blumen gesät, es müsst Cosmea gewesen sein, und noch irgendwas, das zur Familie der Sonnenhüte gehören dürfte. Ein richtiger Farbrausch war das.

Und irgendwann hatte ich auch mal einen ganz tollen Blick auf die Terrassenfelder und Richtung Rheinebene, das war richtig klasse, ich habe mich mal wieder darüber gefreut, wie schön es hier ist.

Freitagnachmittag sind einige Stellen am Kaiserstuhl ein prima Trainingsareal, da mir niemand auf den Fersen klebte und die Straße praktisch leer war. Ein bisschen Vorgeschmack konnte ich auch auf so "schöne" Dinge, wie Bitumenflecken kriegen. Ich fuhr ja langsam (also mehr als 50 sind auf vielen Straßen aufgrund der Sicht und der Straßenverhältnisse für mich nicht drin), und konnte an einer Stelle richtig schön das Hinterrad wegflutschen spüren. Gut, dieses Gefühl bei trockener Straße, ohne Stress und mit überschaubarem Tempo mal zu bekommen.

Ich denke, ich muss bald zum einkaufen in den Kaiserstuhl fahren, und einen Rucksack voller Obstbrände und anderen tollen Sachen nach Hause bringen. An jeder Ecke kann man irgendwas selbstgebranntes kaufen und Brot, Obst... einfach paradiesisch. Und es ist so idyllisch, wie man es von den Postkarten kennt...

Die Strecke war:

Freiburg - Waltershofen - Merdingen - Ihringen - Achkarren - Bickensohl - Bischoffingen - Lieselheim - Endingen - Riegel - Köndringen - Teningen - March - Umkirch - Freiburg

Quelle: google-maps

Mittwoch, 17. August 2011

6. Tour Freiburg - Münstertal - Feldberg - Bärental - Titisee - St. Märgen - St. Peter - Freiburg 141 km

Heute nachmittag hatte ich ungeplantermaßen frei und das Wetter war einfach zu verlockend. Also habe ich - nach langem hin und her und diversen Überlegungen - eine Tour Richtung Feldberg geplant.

Viele Wege führen im Schwarzwald zu diversen tollen Punkten und ich wollte unbedingt die Schauinslandstrecke vermeiden, weil die ja schwierig und unfallträchtig ist (ich kenne sie nur mit dem Rad) und auch nicht über den Zastler fahren, weil ich weiß, dass die Strecke recht steil und eng und kurvig ist, plus mitunter nicht so wenig Verkehr.

Also habe ich mich für die Strecke über das Münstertal entschieden, sah auch alles nicht so wild aus auf google maps und am Anfang war es das auch nicht...

Das Wetter heute ist bombastisch, es ist sommerlich warm, kleine Wölkchen am blauen Himmel, was will das Bikerherz mehr!

Die Strecke das Münstertal hoch hatte ich hinter dem Ort Münstertal öfter für mich und konnte so schnell oder langsam um die Kurven kriechen, wie ich wollte. Zeitweise allerdings gab es wieder übelste Drängelei und zwei äußerst riskante Überholmanöver (geschnitten worden) von 2 Sportwagenfahrern. Leute, wenn ihr schnell fahren wollt, geht auf die Autobahn!

Naja, einmal muss ich auch ein Weilchen hinter einem Radfahrer herkriechen, da die Strecke wirklich sehr kurvig und unübersichtlich ist, bin ich erstmal lieber hinter ihm gefahren, bis es etwas übersichtlicher wurde. Diesmal wurde ich von einem anderen Biker beschimpft, dem es nicht schnell genug ging.

Ich sag nur: wenn ihr es alle so eilig habt, überholt ruhig. Ich halte mich an den Rat meines Fahrlehrers und an die Gegebenheiten der Strecke "Fahren Sie so, wie Sie es sich zutrauen." Genau das mach ich. Punkt.

Während ich da so fuhr, musste ich ziemlich lachen, weil die Strecke um einiges anspruchsvoller und schwieriger war, als ich dachte. Unter anderem war ich mit teilweise sehr schlechtem Fahrbahnbelag konfrontiert und an zwei Stellen waren Bauarbeiten, der Straßenbelag aufgeschnitten und dann auch noch in einer Kurve *schluck*

Zwischendrin konnte ich aber immer mal den Blick für ein paar Sekunden durch die großartige Schwarzwaldlandschaft schweifen lassen, es ist einfach unglaublich schön dort oben!

Ich denke, irgendwann werde ich eine kleinere Tour mit einer Wanderung verbinden... wenn mir eine gute Art einfällt, meine Ausrüstung zu verstauen, denn schleppen will ich das nicht müssen...

Das ist leider ein Nachteil beim Motorradfahren, man hat ja keinen Kofferraum, wo man schnell mal was reinwerfen kann. Und die Ausrüstung war so teuer, dass ich kein einziges Stück davon unbeaufsichtig lassen möchte.

Kleines Wort zur Ausrüstung: da ich völlig unbedarft war, was die Motorradkleidung betrifft, habe ich diese im Fachgeschäft vor Ort gekauft, bei michas4U in der Habsburgerstraße in Freiburg. Ich wurde echt gut beraten, man nahm sich ca. 2 Stunden Zeit, um mir die optimalen Klamotten zusammenzustellen und ich muss sagen, ich habe keinen Cent bereut. Alles passt super, ist bequem, ich spüre die Sachen beim fahren gar nicht. Hose und Jacke habe ich von Stadler (Air Flow Goretex) und einen Schuberth C3-Klapphelm, dazu noch gescheite Stiefel (Daytona Goretex) und zwei Paar supertolle Handschuhe von Held. Jaja, ein bisschen Schleichwerbung muss sein ;-) 

Sonst kaufe ich sehr viel online, aber da ich keine Ahnung hatte, worauf man achten muss (z. B. solche Sachen, wie den Sitz der Protektoren am Knie), war das wirklich der bessere Weg.


Als ich aus dem Münstertal raus war und auf einmal über den Feldberg fuhr, war ich mächtig stolz auf mich!

Der zweite Teil der Tour verlief dann wesentlich sanfter und weniger anstrengend auf recht großen Straßen.

In Titisee bin ich kurz eingekehrt, weil ich merkte, dass meine Kräfte und Konzentration nachließen. Ich saß bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf einer Terrasse mit Seeblick und habe mir mal wieder Käsespätzle (in Ermangelung von anderen interessanten fleischfreien Gerichten) und eine große Johannisbeerschorle schmecken lassen.

Titisee selbst... naja... das ist Tourikitsch pur... der See ist allerdings sehr schön, man kann da auch baden, habe ich auch schon gemacht. Jetzt ist halt Hochsaison und entsprechend voll ist es überall.

Für diejenige, die hier mitlesen und nicht Motorrad fahren: es ist wirklich anstrengend!

Klar, ich bin noch Anfängerin, aber es ist wirklich körperlich anstrengend, man ist den Elementen und sämtlichen physikalischen Kräften ungefiltert ausgesetzt (ist ja genau das, weswegen man fährt ;-) und das Kurvenfahren erfordert wirklich viel Konzentration.

Im Gegensatz zum Auto, wo man a) durch Blech geschützt ist und b) im Notfall das Steuer rumreißen kann, muss man auf dem Motorrad sehr genau seine Fahrlinie planen, ebenso vor der Kurve genau einschätzen (oder möglichst genau), welcher Gang angesagt ist und in welchem Tempo man da durchfahren kann.

Dazu kommen natürlich noch meine Anfängerängste, ich habe noch immer einen Heidenrespekt vor der Schräglage, allerdings habe ich heute gegen Ende der Tour gemerkt, dass es immer besser wird und ich mich noch mehr traue, auch wenn es enger wird. Vor 180-Grad-Kurven habe ich allerdings immer noch richtig Angst... Aber ich vertraue einfach meinem Motorrad und lasse es um die Kurve rollen, das macht das schon richtig ;-)

Von Titisee aus ging es ein kurzes Stück auf der B31, dann bin ich Richtung St. Märgen abgebogen. Man fährt ja nicht, um schnell zum Ziel zu kommen, sondern "der Weg ist das Ziel".

Einen Teil der Strecke (nämlich ab St. Peter) bin ich damals bei meiner ersten Nachtfahrt gefahren... Mann, habe ich da geschwitzt! Erstens mal war ich noch immer recht unsicher in den Kurven und zweitens sieht man nachts auf dem Motorrad... nichts... Bis ca. 1 Stunde vor der Abfahrt hatte es geschüttet wie aus Kübeln und oben waren die Straßen teilweise noch naß, dreckig und an einigen Stellen gab es Bodennebel *schluck*

Heute im Tageslicht und mit mehr Erfahrung fand ich es sehr nett, da runterzufahren, geschwitzt habe ich auch nicht :-D

Am Ende der Tour hatte ich beim Kurvenfahren dann auch ein richtiges Glücksgefühl, hinter mir fuhr niemand, und ich konnte testen, was ich mir zutraue, in die Schräglage gehen usw. Als mir ein paar Doppelkurven wirklich gut gelungen sind, war das einfach unbeschreiblich toll!

Hier kommt mal wieder ein Übersichtsbild dieser Tour, wieder mit freundlicher Hilfe von google-maps.

Die nächste - diesmal mehrtägige Tour (sofern es mit einer Unterkunft klappt) ist in Planung und wird mich an und um den Bodensee führen.


Samstag, 13. August 2011

5. Tour Freiburg - Triberg - Freiburg 132 km

Für heute hatte ich mir eine richtige Tour vorgenommen, die mich im Rundkurs von Freiburg nach Triberg und wieder zurück führen sollte.

Ich habe sie auch ohne Probleme geschafft.

Auf dem Weg nach oben in den Schwarzwald habe ich schon gemerkt, wie anfängermäßig ich noch fahre und wie wenig ich mich in den engeren Kurven traue, aber gut, der Schein ist noch keine 2 Wochen alt und man darf keine Wunder erwarten.

Ich bin hier bei relativ dunklem Himmel gestartet und hatte einen Rucksack voller Zusatzklamotten dabei, Fleecepulli, Innenjacke, Innenhose und die dicken Tourhandschuhe. Ich habe - bis auf die Innenhose - alles davon gebraucht!

Kurz hinter Furtwangen habe ich mir einen Parkplatz gesucht, und erstmal die Innenjacke angezogen und die Handschuhe gewechselt, oben waren es deutlich unter 20 Grad und noch sehr feucht, wolkig, irgendwann wurde mir kalt.

In Schönwald habe ich dann spontan - weil Hunger und ein gewisses Drängen sich nicht mehr ignorieren ließen und meine Konzentration nachließ - eine Pause im Restaurant Klosterstüble eingelegt. Ich hatte totales Glück, ab 14.30 hat die Küche geschlossen und ich war vor 14 Uhr da, sonst hätte ich mit ein paar schnöden Bananen vorlieb nehmen müssen.

Es war richtig nett da, auch wenn einer der Gäste wechselweise der Wirtin und mir einen Knopf an die Backe geschwatzt hat. Als er dann weg war, habe ich noch ein paar nette Worte mit ihr wechseln können. Ich finde solche Restaurants klasse, bei denen man merkt, dass sich die Wirte über jeden Gast freuen. Die Wirtin hat mich noch zu dem Entschluss, den Schein zu machen und meinem Motorrad beglückwünscht, das fand ich echt nett.

Der andere Gast wollte wissen, welches Motorrad ich fahre und hat sich begeistert über die CB-Reihe von Honda geäußert. Jaja, ich weiß, ich mag das Motorrad auch :-D

Das Essen war übrigens sehr lecker, ich hatte Käsespätzle mit einer frischen Salatbeilage und sehr feiner Sauce, die bestimmt nicht aus der Tüte kam.

Danach ging es wieder Richtung Freiburg zurück, über das Oberprechtal.

Hier habe ich zeitweise ganz gut geschwitzt, denn die Straße ist teilweise sehr eng und die Fahrbahn schlecht, teilweise nach rechts geneigt und all solche Scherze.

Das zusammen mit kleinen Kurven hat mich schon ganz ordentlich gefordert.

Zum Glück waren keine Drängler unterwegs und es gab nur einmal eine etwas brenzlige Situation mit einem anderen, entgegenkommenden Motorradfahrer, aber das war dann schon auf einer ausgebauten Strecke hinter Elzach.

Ich merke, dass mich längere anspruchsvollere Touren an meine Grenzen bringen, aber lieber mal eine Kurve zu langsam, als zu schnell. Noch fühle ich mich nicht so souverän und sicher, dass ich einschätzen kann, wie schnell ich engere Kurven nehmen kann und vor allem fehlt mir die Erfahrung, welche Kurskorrekturen ich im Fall eines Falles vornehmen kann.

Ich weiß nur, dass man nicht bremsen darf, weil sich das Motorrad dann aufrichtet und man in die Leitplanke segelt...

Der Entschluss, am Samstag und nicht am Sonntag zu fahren, war sicherlich richtig. Heute kamen mir Rudel von Motorradfahrern entgegen, morgen ist die Strecke bestimmt voll und jeder hätte sich über die Schnecke auf der Honda aufgeregt, da bin ich mir sicher ;-)

Für morgen habe ich mir den Platz vorgenommen, da ich morgen nicht im Sonntags-Ausflugsverkehr stecken und danach lieber irgendwo wandern oder spazierengehen möchte.
Und Montagnachmittag muss ich mich ein Weilchen von meinem Baby trennen, sie geht zur 6000er-Inspektion.

Am 28.8. werde ich an einem Basis-Fahrtraining beim ADAC teilnehmen, da bin ich sehr gespannt, wie es mir danach dann auf der Straße gehen wird. Bis dahin gibt es noch einige Gelegenheiten, Erfahrungen zu sammeln.

Bis jetzt muss ich sagen, dass ich am Ende jeder Fahrt immer noch nicht glauben kann, dass ich das wirklich geschafft habe und ein Motorrad im Straßenverkehr ohne Begleitung fahren darf ;-)

Die Strecke war: Freiburg, Glottertal, St. Peter, Furtwangen, Schönwald, Triberg, Schonach, Oberprechtal, Elzach, Waldkirch, Freiburg.

Quelle: google maps



Donnerstag, 11. August 2011

4. Minitour

Heute Abend hatte ich die Wahl zwischen den Boxhandschuhen und den Motorradhandschuhen... ich habe mich fürs Motorrad entschieden.

Im Moment möchte ich jede meiner gerade recht dünn gesäten freien Minuten nutzen, um Fahrerfahrung zu sammeln.

Die heutige Strecke habe ich mir nicht so geschickt ausgesucht... das Hexental hoch ist leider recht viel Verkehr und es blieb wenig Zeit, gemütlich durch die Landschaft zu cruisen. Ich bin in Richtung Staufen gefahren und dann weiter nach Ballrechten-Dottingen. Und dann wieder zurück über Ehrenstetten.

Weil sich das Wetter ziemlich plötzlich zuzog und ich heute mal *keine* Regensachen dabei hatte, habe ich es vorgezogen, dann schneller wieder umzukehren, als ich das eigentlich vorhatte.

Außerdem habe ich mich heute nach einem Fahrtraining erkundigt und mich gerade eben angemeldet.

Wenn alles klappt, bin ich am 28.8. den ganzen Tag in Breisach auf dem Übungsplatz vom ADAC. Ich denke, dass es jetzt schon Sinn macht, auf so ein Training zu gehen, bevor ich mir irgendwelche falschen Abläufe antrainiere, die dann wieder schwer wegzukriegen sind. Ich fühle mich aber täglich besser und sicherer auf der Maschine.

Diese Woche steht aber unbedingt noch eine oder zwei Runden Übungsplatz an, das darf nicht fehlen. Leider ist diese und nächste Woche meine Zeit so knapp, dass ich gerade den Genuss der Arbeit vorziehe, auch wenn`s sinnvoll wäre, zu üben...

Man soll vor so einem Training ja ein bisschen Fahrerfahrung gesammelt haben und sich einigermaßen sicher fühlen, bis dahin kriege ich sicherlich noch ein paar Hundert Kilometer zusammen, es macht einfach so viel Spaß, durch die Landschaft zu fahren.

Leider muss mein Baby demnächst zum Kundendienst (6000er-Inspektion), das würde ich gerne vor dem Training erledigen. Ich geb sie ganz ungern her...

Tja, und wenn es nicht ganz grausig kalt und nass ist bis dahin, steht Ende September die erste richtig große Tour an...

Mittwoch, 10. August 2011

3. Tour rund um den Kaiserstuhl bei Sonnenschein

Heute nachmittag war ich 2 Stunden rund um den Kaiserstuhl unterwegs.
Es war herrlich! Das Wetter ist gerade wieder schön geworden und ich hatte zudem die Straßen mehr oder weniger für mich allein. Ideal, um an der Fahrtechnik zu feilen und in Ruhe Kurven zu üben.

Das gelingt mehr und mehr flüssiger und besser, ich baue mehr Vertrauen zu meiner Maschine auf und bleibe länger locker.

Vor jeder (naja, fast jeder) Kurve habe ich mir immer die Sachen aus dem Fahrtechnik-Übungsbuch von Bernt Spiegel vorgebetet "spät einlenken, weit in die Kurve schauen". Ich muss sagen, dass es wirklich hilft! Es ist ein totaler Unterschied, sich in die Kurve "reinzutasten" und Stück für Stück zu schauen (ich habe es probiert, Straße war ja frei), oder die Fahrlinie zu planen und eben "flüssig" nach vorne zu schauen.

Klar, in unübersichtlichen Kurven klappt das nicht, aber dort, wo ich freie Sicht hatte, machte es wirklich einen Riesenunterschied. Ich ertappe mich immer seltener dabei, Kurven ruckelig und unsicher zu fahren und Angst davor zu haben, mal mehr Schräglage wagen zu müssen.

Gegen Ende der Tour schliefen mir ein wenig die Hände ein, was aber mit Sicherheit Nachwirkungen vom Kickboxen gestern Abend waren, das strapaziert die Hände und Handgelenke ganz gut ;-) Und kühl wurde mir dann auch etwas, ich hatte nur ein langärmeliges Shirt unter der Jacke, das hat nicht so ganz gereicht, aber nach Hause war`s dann nicht mehr weit und ich habe einfach durchgehalten.

Die Strecke war: Freiburg - Waltershofen - Merdingen - Ihringen - Riegel - Emmendingen - Freiburg.

Mal sehen, was ich als nächstes probiere...

P. S: Ich denke, ich lege mir noch eine "Immer-überall-dabei"-Kamera zu, die Spiegelreflex ist mir zu sperrig und empfindlich für Touren. Irgendwas, das man in der Jackentasche versenken kann und das nicht empfindlich ist.

Sonntag, 7. August 2011

2. Tour - heute nur Übungsplatz

Immerhin hat es gegen 1/2 6 aufgehört zu regnen und ich habe die Zeit genutzt, zu tanken und auf dem Platz zu üben.

Heute habe ich es geschafft, das ABS zum anspringen zu bringen, das habe ich in der Fahrschule nie fertiggekriegt.

Außerdem klappt das Wenden auf Straßenbreite langsam aber sicher, nur die Kreise wollten heute nicht gelingen. Aber das kann ich das nächste Mal intensiv üben.
Ausweichübungen ungebremst und gebremst haben auch gut geklappt, ebenso der große Slalom.

Am allerstolzesten bin ich aber, dass mir die Zielbremsung gelungen ist und ich wirklich *immer* dort stand, wo ich stehen wollte! Ich habe jetzt auch keine Angst mehr davor, richtig "in die Eisen" zu steigen. Bis kurz vor der Fahrprüfung war meine Bremserei immer noch ausbaufähig.

Nicht so schön war heute, das Bike aus dem Hof zu schieben.
Hier sind Waschbetonplatten und mit den Stiefeln hatte ich auf dem feuchten Untergrund keinen guten Halt und war immer panisch, das Bike umzuwerfen.
Es hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich sie rausgeschoben hatte.

Außerdem waren 2 Espresso zuviel, ich bin Kaffee nicht gewohnt und er macht mich einfach nervös und zittrig ;-)

Mal sehen, ob ich morgen gegen Abend wieder eine Stunde Zeit zum üben finde. Jetzt waren die Straßen richtig leer, ich möchte morgen den Berufsverkehr unbedingt meiden. Nicht aus Angst, sondern weil es nicht sein muss und es schöneres gibt, als im Stop and Go-Verkehr zu stehen und Abgase zu inhalieren. Vielleicht fahre ich auch gleich eine kleine Tour, mal sehen, was das Wetter und meine Zeit sagen.

Die Schalterei ging heute wieder wie gewohnt, ÖL war also das Zauberwort!
Ich denke, dass ich sie diese Woche noch zur 6000er-Inspektion fahren werde, der ganze Spaß mit Ausrüstung kaufen, Führerschein und Bike kaufen, zulassen, Versicherung usw. war so teuer, dass ich sie jetzt auch wie einen Augapfel hüten werde.

Jetzt noch abwarten, dass sie abkühlt und dann kommt - hoffentlich vor dem nächsten Regenguß - wieder die Plane drüber.

Gute Nacht, meine Süße :-)

möööh.... Regen!



Seit ich aufgestanden bin, regnet es wie aus Kübeln.

Gestern Abend habe ich mein Baby noch unter eine Baufolie gesteckt, weil es mir im Herzen weh tut, wenn ich sehe, dass sie naß wird. Gerade eben war ich nochmal unten, den korrekten Sitz des Kleidchens prüfen und nachbessern.

Eine richtige Abdeckung ist bestellt, zusammen mit Zeugs für die Kettenpflege und Motoröl.

Da sie keinen Hauptständer hat und ich die Kette dann nicht einfach bewegen bzw. die Maschine im 1. Gang laufen lassen kann, wird etwas Kreativität gefragt sein bei der Reinigung und beim einfetten. Ich werd sie ein bisschen hin- und herschieben, denke ich mal. Das wird schon klappen.

Außerdem dran: Ölstand checken und tanken.

Mir macht Technik und Dreck keine Angst, ich arbeite täglich mit vielen Maschinen und habe auch keine Scheu, mal was aufzuschrauben. Mein Fahrrad repariere ich auch selbst.

Wenn es nötig wird, fahre ich in Freiburg zur "Fabrik", dort kann man in einer Werkstatt alleine oder unter Anleitung schrauben. Ich finde, dass das zum besseren Verständnis für die Technik und die Maschine beiträgt.

Ich hoffe, dass es heute noch aufreißt...

Inzwischen ist es nach 15 Uhr und es regnet immer noch, von kurzen Pausen mal abgesehen. Wenn es nur ein bisschen Regen wäre, wär`s mir wurscht, aber es schüttet richtig.

Immerhin habe ich den Ölstand gecheckt: EXTREMST niedrig! Jetzt sind 2 Liter Öl in der Maschine verschwunden und ich bin gespannt, wie sie sich jetzt fährt. Kein Wunder, dass sie sich so ruppig verhalten hat.

Leider gab`s an der Tanke nur vollsynthetisches Öl, laut Forum sollte es besser teilsynthetisch sein, ich lasse mich jetzt mal überraschen. Trocken wollte ich sie auf keinen Fall mehr fahren, deshalb besser so, als nix.

Ich habe mich schon gefühlte 20 Mal umgezogen heute und sitze gerade in der Motorradhose und den Stiefeln vorm Rechner. Wetten, dass es aufhört, sobald ich das wieder gegen Jeans getauscht habe???

Samstag, 6. August 2011

... geschafft!

Seit letztem Dienstag habe ich ihn nun endlich, meinen Motorradschein, und seit letzter Woche Samstag habe ich auch ein Motorrad, eine Honda CBF500.



Jaja, "Frauenmotorrad", "Anfängermotorrad", blabla.

Glaubt mir, das ist mir sowas von WURSCHT! :-D

Ich bin ein sehr pragmatischer Mensch und hatte keine Lust a) 10000 Möpis Probe zu fahren b) ewig zu suchen c) mich groß umzugewöhnen. In meinem fortgeschrittenen Alter *räusper* (ich bin 45) ist man ja auch nicht mehr so flexibel :-D

Ich bin das Teil in der Ausbildung gefahren und habe eine ganze Weile gesucht, bis ich eine gebrauchte hier in der Gegend gefunden habe. Tja, und eines Tages stand sie da und ich wusste "die gehört mir!" Gestern habe ich sie (ja, es ist eine SIE) in Rastatt vom Händler geholt und bin gleich damit nach Freiburg gefahren.

Ich hatte ziemliches Glück mit dem Wetter, ca. 3 Stunden nachdem ich heimkam, hat es angefangen zu schütten wie aus Kübeln.

Es war tagsüber entsetzlich schwül, in der Montur (Textil) war es beim fahren eigentlich erst ab ca. 70-80 km/h erträglich.

Bis ich allerdings überhaupt mal in Rastatt war, hat es *ewig* gedauert.
Erst streikte in Freiburg der ÖPNV, also Doro in Bike-Klamotten aufs Fahrrad und zum Bahnhof gedüst (1. mal total verschwitzt).

Dann stand ich vor dem Fahrplan und stellte fest, dass zum 1.8. ein Fahrplanwechsel stattgefunden hatte und es meine geplante Verbindung nicht gab.

Erstmal noch ein dickes Käse-Baguette holen, weil biken hungrig macht und das Ding gleich verschlingen (ja, ich hatte gefrühstückt!).

Als ich dann in Offenburg umsteigen musste, kam die 2. Überraschung, denn einen Anschluss gab es auch nicht, ich musste knappe 45 min. warten.

Also erstmal Kaffee trinken, schließlich war ich seit 6 Uhr wach.

Dann kam so langsam die Sonne raus, es wurde zwar unerträglich schwül und in der dicken Hose und den Stiefeln unangenehm warm, aber immerhin musste ich meine erste Tour nicht bei Sauwetter fahren.

Rastatt-Freiburg sind immerhin 115 km.

Vor dem Regen hatte ich keine Angst, in der Ausbildung bin ich auch mal bei Regen gefahren, muss man halt langsamer machen. Aber es gibt was schöneres, als lange Strecken im Sauwetter auf dem Zweirad zu fahren. Egal, ob mit oder ohne Motor.

Als ich beim Händler stand, war ich zum 2. Mal schweißgebadet, die Strecke vom Bahnhof zum Händler in dicken Motorradhosen und -stiefeln, dicke Jacke über der Schulter, Helm in der Hand zu laufen, war nicht grad angenehm.

Ja... und dann saß ich auf einmal auf *meinem* Bike und bin losgefahren. Einfach so. Und total entspannt *staun*

Erster Fehler: vor lauter Begeisterung die Spiegel nicht eingestellt :-D
Das habe ich gemerkt, als ich das erste Mal abgebogen bin, der Verkehr hinter mir war nicht so richtig sichtbar... habe ich bei der nächsten Gelegenheit behoben.

Dann erstmal in Rastatt verfahren (man hätte sich einen Streckenplan ausdrucken können...), irgendwann war ich dann doch endlich richtig und bin Richtung Baden-Baden gefahren.

Zweiter Fehler:
Ausfahrt nach Sinzheim verpasst...

Der zweite Fehler bescherte mir einiges Blut-und-Wasser-Schwitzen in Baden-Baden... ich wurde nämlich durch alle möglichen Umleitungen gejagt. Und diese Umleitungen führten bergauf und bergab durch enge und kurvige Straßen *schluck*

Das hätte mich jetzt nicht so sehr gestört, viel nerviger waren die Autofahrer, die mir ständig auf dem Nummerschild klebten... an einer Stelle ging es dann richtig steil runter, allerdings Zone 30, also kein Stress. Bis auf die nervigen Schildkleber, die am liebsten mit 130 gefahren wären *sich da sicher ist*

An einer Ampel habe ich sie dann auch mal abgewürgt *wütendes hupen von hinten*
Später dann in der Hektik nochmal beim anfahren am Berg, was mir bis dahin eigentlich immer fehlerlos gelungen ist. Aber ein bisschen Stress - und das zeigt mir, wie unerfahren und ungeübt ich noch bin - und die Fahrleistung lässt sofort deutlich nach.

Irgendwann hatte ich dann glücklich das "Loch" aus Baden-Baden raus gefunden und der Rest der Fahrt lief problemlos in einem Rutsch durch ohne verfahren.

Naja. Nicht ganz. Ich muss das Schalten neu lernen, sie schaltet sich nicht so weich, wie ich es vom Fahrschulmotorrad gewohnt war, sondern ich hatte ein wild buckelndes Tier unter mir... zumindest zwischen dem 2. und 3. Gang. Und geruckt hat es auch, das kannte ich gar nicht.

Unterwegs wurde ich mit dem wohl alltäglichen Wahnsinn konfrontiert, der auf Landstraßen und sonstwo abläuft.

Kleine Randbemerkung: ich fühle mich nur auf 2 Rädern wohl, Autofahren finde ich furchtbar, das macht mir überhaupt keinen Spaß, ich habe auch nur ein Fahrrad und jetzt eben mein Motorrad.

Da wird wüst überholt, geschnitten, dicht aufgefahren... Und wehe, man fährt vorschriftsmäßig, oder nimmt Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Nein, um jeden Preis muss überholt werden. Sperrfläche? Durchgezogene Linie? Überholverbot? So what!

Ich habe unterwegs oft den Kopf geschüttelt.

Jetzt steht mein Schätzchen unten im Hof unter einer vorläufigen Regenabdeckung, bis ich einen Garagenplatz für sie habe.

Und Fakt ist auch, dass sie mir viel Spaß macht und sich gut fährt, bis auf die Geschichte mit dem Schalten, aber das krieg ich bestimmt bald fehlerlos hin.

Motorradfahren war ein Jugendtraum von mir, den ich ziemlich lange vergessen hatte.
Irgendwann sollte man seine Träume einfach mal umsetzen...

In den 90ern war ich passionierte Fahrradfahrerin (ich fahre immer noch, aber nur Alltagswege und kleine Touren) und habe mich speziell auf den Bergtouren immer über die Motorradfahrer aufgeregt, die in Rudeln an mir vorbeifuhren.

"Was für ein Scheiß! Sowas soll Spaß machen???"

Tja, jetzt fahr ich selbst. Die Alpen sind noch ein fernes Ziel, jetzt ist erstmal üben angesagt, Technik verbessern, fahren, fahren, fahren.

Auf dem Stundeplan steht möglichst täglich eine Stunde auf dem Bike, davon ein Teil auf dem alten Übungsplatz, die Fahrschulübungen abspulen, bis alles im Schlaf perfekt abläuft und danach - je nach Zeit und Wetter - noch eine Runde überland. Den Schwierigkeitsgrad werde ich dann langsam steigern.

P.S: Ich habe kein Wunschkennzeichen, alle Kombinationen, die mir gefallen hätten, waren schon weg. Also habe ich es dem Zufall überlassen, wie viele andere Dinge in der letzten Zeit. Aber das ist ein anderes Thema.